Zefanja (Buch)
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2 Datierung 3 Inhalt 4 Wichtige Stellen |
Autor
Vom Autor ist außer seinem Namen Zefanja und seinen Vorfahren über vier Generationen nichts Sicheres bekannt. Bei dem Ur-Ur-Großvater Hiskija könnte es sich um den israelischen König Hiskija handeln -- das ist zeitlich möglich, aber nicht beweisbar. Es würde aber erklären warum, anders als sonst meist üblich, nicht nur der Vater genannt wurd.Nach 1,4 ("an diesem Ort") und den detaillierten Beschreibungen des Ortes dürfte er ein Einwohner Jerusalems gewesen sein oder hat jedenfalls dort gewirkt.
Datierung
Gemäß 1,1 empfing Zefanja seine Botschaften zur Zeit des jüdischen Königs Joschija (639 v. Chr-609 v. Chr). Dem Inhalt nach, entstanden die Prophezeiungen vor Joschijas Kultreform im Jahr 622 v. Chr und vor der Zerstörung Ninives im Jahr 612 v. ChrDamit ist Zefanja zeitlich zwischen Nahum und Habakuk anzusiedeln.
Inhalt
- Überschrift (1,1)
- Drohendes Gericht über Juda (1,2-2,3)
- Gericht über die Sünden Judas (1,2-13)
- Der Gerichtstag des Herrn (1,14-18)
- Ruf zur Umkehr (2,1-3)
- Gericht über die Völker (2,4-15)
- Über die Philister (2,4-7)
- Über Moab und Ammon (2,8-10)
- Über die Völker im Westen und Süden (2,11f)
- Über Assyrien (2,13-15)
- Wehruf über das verstockte Jerusalem (3,1-20)
- Zorn Gottes im Endgericht und kommendes Heil (3,1-7)
- Nur ein Überrest von Heiden und Juden überlebt das Gericht (3,8-13)
- Heil für Jerusalem (3,14-20)
Wichtige Stellen
- 1,10f ist eine wichtige Quelle über das Jerusalem des 7. Jahrhunderts
- Der Tag des Herrn 1,14-18 ist die hauptsächliche Inspiration für die Dies irae Sequenz des Requiems.