Hauptseite | Deutsche Enzyklopädie

Tschitschibabin-Reaktion

Unter der Tschitschibabin-Reaktion versteht man die Bildung von 2- oder 4-Aminopyridinen oder -chinolinen ausgehend von aktivierten Heteroaromaten mit Hilfe von Natriumamid. Dabei wird ein Wasserstoffatom ersetzt (substituiert).

Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Klassifizierung
3 Edukte
4 Reaktionsablauf
5 Weiterführende Informationen

Geschichte

Die Reaktion ist nach dem russischen Chemiker Alexei Jewgeni Tschitschibabin (* 29. März 1871; † 15. August 1945) benannt. Tschitschibabin war Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Klassifizierung

Bei dieser Reaktion handelt es sich um eine aromatische nukleophile Substitution.

Edukte

Die nukleophile Substitution wird an Heteroaromaten durchgeführt, deren Elektronendichte durch induktive und mesomere Effekte herabgesetzt ist.

Natriumhydrid stellt das angreifende Nukleophil dar, durch das die Aminogruppe auf den Aromaten übertragen wird.

Reaktionsablauf

Das gebildete Natriumhydrid reagiert mit dem aktiven Wasserstoff des Aminopyridins.

Weiterführende Informationen

Aminierung, Namensreaktion, Reaktionsmechanismus



Limit search to: Body and Title Deutsche Seiten Path



No Results Found


Help build the largest human-edited directory on the web.
Submit a Site - Open Directory Project - Become an Editor
Free thumbnail preview by Thumbshots.org

Search for products at amazon.com:
Search:
Keywords:
amazon.com books on 'Tschitschibabin-Reaktion':
Search at Google.com:
Google
WebCalSky.com Enzyklopädie

Suchresultate aus unserem günstigen CalSky-Shop