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T-34

Der T-34 (russ. tank - Panzer) ist ein sowjetischer Panzer, der hauptsächlich zwischen 1941 und 1945 im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam.

Inhaltsverzeichnis
1 Entwicklung
2 Technische Daten
3 Literatur
4 Weblinks
5 Siehe auch

Entwicklung

Der T-34 wurde im Traktorenwerk Charkow aus dem Prototyp A 20 entwickelt. Mit den leichten BT-Typen hat er außer dem Christie-Laufwerk keine Gemeinsamkeiten. Er vereinte als erster Panzer einige neuartige Konstruktionsmerkmale: Stark abgeschrägte Panzerung, einen starken Dieselmotor und eine lange 76 mm-Kanone. Die Wanne war geschweißt, der Turm wurde gegossen.

T-34/76

Die ersten Vorserienfahrzeuge wurden ab 1940 in geringen Stückzahlen produziert (117 Stück). Die Serienproduktion begann 1941. Seine Hauptverwendung fand der T-34 in diesem Jahr als Kompanie- und Zugführungspanzer. Da er so zunächst nicht in geschlossenen Verbänden eingesetzt wurde, konnten die Deutschen Verbände trotz des Mangels an geeigneter Panzerabwehr die einzelnen Fahrzeuge isolieren und ausschalten. Technisch lag der Schwachpunkt der frühen Versionen beim Getriebe, durch dessen Defekte mehr Fahrzeuge verloren gingen, als durch Feindeinwirkung. Im Gegensatz zu den deutschen Panzern hatte der T 34 nur 4 Mann Besatzung, wobei der Kommandant als Ladeschütze fungieren musste. Zudem verfügten nur die Kompanieführerpanzer über ein Funkgerät. Trotzdem wurden seine überlegenen Fähigkeiten deutlich.

Der Panzerung des T 34 war die 3,7 cm-Pak nicht gewachsen, abgesehen von Glückstreffern in den Turmdrehkranz. Die 5 cm-KwK L/42 des Panzer III konnte dem T 34 nur an Seite und Heck gefährlich werden. So musste die 8,8 cm-Flak oft Retter in der Not spielen. Erst die 7,5 cm-Pak 40 stellte eine wirkungsvolle Abwehrwaffe dar. Mit dem Erscheinen des Panzer IV F2 mit der 7,5 cm-KwK L/43 war das Gleichgewicht auch im Panzerkampf wiederhergestellt.

Als Vorteil erwiesen sich bald auch die breiten Ketten, welche die Geländegängigkeit gegenüber deutschen Kampfpanzern mit schmalen Gleisketten erhöhten. Der Dieselmotor erhöhte die Reichweite und verringerte die Brandgefahr.

Der T-34/76 verfügte über eine 76 mm-Kanone. Damit war er weit besser bewaffnet als die meisten Panzer Anfang der 40er Jahre.

Die Turmkonstruktion wurde mehrfach überarbeitet und variierte teilweise auch je nach Herstellungsort. Während die Modelle bis 1942 einen kompakten Turm mit einer großen Luke besaßen, wurde ab 1943 ein größerer Turm mit zwei Luken verwendet. Die Kommandantenluke wurde bald darauf durch eine Kuppel ergänzt, die dem Kommandanten auch bei geschlossener Luke einen Rundumblick ermöglichte.

T-34/85

Ab Ende 1943 wurde der T-34/85 mit einer langen 85 mm-Kanone produziert, um die neuen deutschen Panzer bekämpfen zu können. Um Platz für die neue Kanone und einen Ladeschützen zu schaffen, musste der Turm erneut größer gestaltet werden. Dadurch erhöhte sich das Gesamtgewicht bis an die Belastungsgrenze der Fahrwerkskonstruktion. Versuche mit der Aufrüstung auf eine 100 mm-Kanone, wie sie im SU-100 Verwendung fand, wurden aus diesem Grunde fallengelassen.

Der hervorragenden Mobilität und Panzerung standen jedoch schlechte Zielfernrohre und mangelnden Führungsmittel gegenüber (anfänglich kein Funkgerät an Bord). Zudem musste der Panzerkommandant gleichzeitig als Ladeschütze fungieren, was den Überblick im Gefecht erschwerte. Dies konnten geübte gegnerische Besatzungen zu ihrem Vorteil nutzen.

Mit dem Erscheinen der deutschen Panzer V (Panther) und Panzer VI (Tiger) verlor der T-34 einen Teil seines Schreckens für die Deutschen. Doch die zahlenmäßige Überlegenheit des T-34 glich die Qualität der späten deutschen Kampfpanzer aus. Vom T-34 wurden etwa zehnmal so viele Exemplare gebaut wie vom Panther (60.000 : 6.000).

Insgesamt wurden während des Krieges ca. 64.600 T-34 gebaut, davon 29.430 T-34/85.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der T-34/85 bis Ende der 40er Jahre weiterproduziert. Polen und die Tschechoslowakei bauten bis 1953 ebenfalls weitere 9.000 Stück. Zahlreiche Staaten, z. B. Ägypten, nutzen bis in die 60er-Jahre diesen Typ. Es sollen heute noch T-34 im Einsatz sein. In der DDR nutzte man den T-34 noch bis Ende der 1980er Jahre. Der T-34/76 wurde endgültig 1964 ausgemustert, die letzten 35 Stück der Ausführung mit der 85 mm Kanone blieben bis 1988 in der Reserve.

Technische Daten

Anmerkung: Die verschiedenen Versionen des T-34/76 erhielten keine offiziellen Bezeichnungen. In der Literatur finden sich daher abweichende Benennungen, um die verschiedenen Typen zu unterscheiden. Einerseits werden sie mit den Bezeichnungen T-34/76 A bis D oder A bis F unterschieden, an anderer Stelle nach dem Erscheinungsjahr (wie hier). Die Buchstabenbezeichnung ist zuweilen irreführend weil verschiedene Autoren gleichen Versionen unterschiedliche Bezeichnungen geben; z.B. wird Modell 1942 mal T-34/76 C oder als T-34/76 D, spätere Versionen mit Kommandantenkuppel als T-34/76 F, bezeichnet.

T-34/76

Modell 41

folgende Daten soweit abweichend

Modell 42

Modell 43

T-34/85

Modell 44

Literatur

Weblinks

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Siehe auch



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Im Artikel erwähnte Literatur