Synchronisation
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2 Elektronik 3 Stromnetze 4 Informatik 5 Biologie |
Film und Fernsehen
Synchronisation bezeichnet beim Film das "zeitgleiche" Ablaufen von Bild und Ton (siehe Synchronisation (Film)). Gemeinhin wird das Nachvertonen von Filmen als Synchronisieren bezeichnet. In Deutschland werden "nicht-deutschsprachige" Filme seit den 1930er Jahren synchronisiert (siehe Synchronsprecher, Tonmeister).Elektronik
In der Digitaltechnik bedeutet Synchronisation, dass zwei Geräte (z.B. Sender und Empfänger) synchronisiert sind, wenn beide mit einer Taktfrequenz arbeiten, die innerhalb definierter Toleranzen gleich ist. Die Signale synchronisierter Geräte haben eine feste Phasenbeziehung zueinander. Das Verfahren, für das meist der deutsche Fachbegriff Gleichlaufverfahren benutzt wird, wird auch als Synchronisierung oder in Anlehnung an den englischen Fachbegriff als Synchronisation bezeichnet.Stromnetze
Generatoren in Wechselstromnetzen müssen mit der gleichen Frequenz arbeiten. Zur Ermittlung des synchronen Zustandes wiurd das Synchronoskop verwendet. Für einen synchronen Betrieb ist es auch wichtig, daß alle im Verbund arbeitenden Kraftwerke nach dem gleichen Verfahren geregelt werden.Informatik
In der Informatik werden unterschiedliche Vorgänge mit dem Begriff Synchronisation bezeichnet. Sie beschäftigen sich teilweise mit dem Zusammenspiel paralleler Prozesse:
- In der Programmierung meint man mit Synchronisation die Prozesssynchronisation, also Mechanismen, mit denen der gemeinsame Zugriff auf Ressourcen geregelt wird. Das sind meist Mutex-Verfahren wie Monitoree oder Semaphore. Siehe dazu auch Nebenläufigkeit, Multithreading.
- Bei der Rechnerarchitektur verwendet man den Begriff der Synchronisierung in dem für die Elektronik und Digitaltechnik typischen Sinne (siehe oben).
- Beim Angleichen der Zeit von Echtzeituhren in Verteilten Systemen spricht man von Synchronisierung. Siehe dazu z.B. Network Time Protocol.
- In Bezug auf Logische Uhren spricht man auch von Synchronisation, wenn ein Mechanismus gemeint ist, der eine Sequentialisierung von Ereignissen in einem verteilten System entlang einer Kausalordnung erlaubt. Das ist zum Beispiel mit Lamport-Uhren und Vektoruhren möglich. Vergleiche auch Parallelisierung.
- Die Synchronisation von Daten dient dem Abgleich verteilter Systeme, wie z.B. Datenbanken. Hierbei unterscheidet man zwischen unidirektionaler Synchronisation (auch Replikation genannt) und bidirektionaler Synchronisation (auch Spiegelung genannt).
- Zum synchronisieren von Video- und Audio-Daten, die auf verschiedenen Computern gleichzeitig abgespielt werden sollen, kann z.B. das der Medienplayer syncMaker PRO [1] dienen.
Biologie
In der Chronobiologie bezeichnet Synchronisation die Abgleichung der inneren Uhr mit den äußeren Bedingungen. Beispielsweise durch Licht, Temperatur oder Soziale Interaktion.