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Ozeanografie

Inhaltsverzeichnis
1 Definition und Unterteilung in Teilbereiche
2 Berufsausbildung Ozeanograf
3 Weblinks

Definition und Unterteilung in Teilbereiche

Die Ozeanografie, Meereskunde, ist eine Wissenschaft, die sich mit den physikalischen, chemischen geologischen und biologischen Vorgängen in den Weltmeeren beschäftigt.

Im deutschen Sprachraum wird teilweise zwischen der Ozeanografie, die chemische, biologische und physikalische Vorgänge der Meere und Ozeane erforscht, und der Meeresbiologie unterschieden, die sich den biologischen Zusammenhängen widmet. Auch die geophysikalischen Erscheinungen auf und unter dem Meeresgrund werden der Ozeanografie zugeordnet.

Die klassischen Gebiete der Ozeanografie werden oft in die folgenden Hauptbereiche gegliedert:

Weitere kleinere Felder sind unter anderem Meeresrechtwesen, Fischereiwesen, Meeresarchäologie. Verwandte Disziplinen sind Meereisforschung, Polarforschung und Klimaforschung.

Ozeanografie versteht sich als eine interdisziplinäre Wissenschaft. Die einzelnen Bereiche arbeiten oft eng zusammen. Aus diesem Grund, waere es zu bevorzugen die international verbreitete Bezeichnung Ozeanologie.

Berufsausbildung Ozeanograf

Ozeanografen arbeiten zumeist in der Forschung oder auch meerestechnischen Firmen. Die Ausbildung unterscheidet sich je nach Fachrichtung. Zumeist jedoch gilt für die oben genannten Fachbereiche, daß das eigentliche Studium zum Ozeanografen in Deutschland nur in Kiel und Hamburg moeglich ist, als Nebenfach jedoch auch in Bremen, Rostock und Oldenburg.

Für den physikalischen Ozeanografen unterscheidet sich das Studium bis zum Vordiplom nicht von dem eines reinen Physikstudiums. Erst anschliessend werden Schwerpunkte in ozeanografischen Bereichen belegt.

Für den chemischen Ozeanografen gilt, daß normalerweise ein Vordiplom oder auch Diplom in Chemie erworben wird und erst im Rahmen einer Promotion findet die Spezialisierung zum chemischen Ozeanografen statt. Auch sind Quereinstieg über die Geologie oder Biologie möglich mit einer anschließenden Promotion in Meereschemie. Ferner ist der Einstieg ueber ein Staatsexamen an der Fachhochschule, als chemisch-technischer Assistent denkbar, denn anschliessend ist ein Studium in der Chemie möglich.

In ähnlicher Weise erfolgt der Einstieg in die anderen Fachbereiche.

Weblinks

Siehe auch: Liste internationaler ozeanografischer Forschungsinstitute, Joint Oceanographic Institutions, Tsunami


Die Weltmeere
Arktischer Ozean | Atlantischer Ozean | Indischer Ozean | Pazifischer Ozean | Südlicher Ozean


Dieser Artikel weist noch folgende Lücken auf: Es fehlen informative Abschnitte über 1. Berufsprofilierung Ozeanograf, Ausbildungsinhalte; 2. Verbreitung der Institutionen, getrennt nach Lehr-Hochschulinstituten und reinen Forschungseinrichtungen (z. B. MPIs); 3. internationaler Vergleich mit entsprechenden "Siehe auch", eigene Unterkapitel besonders der deutschsprachigen Länder; 4. Geschichte des Faches; 5. fachbezogene Stiftungen; Wissenschafts-Preise; 6. Jahreskongresse der fachspez. Wissenschaftlervereinigungen; 7. Wissenschaftliche Fachzeitschriften; 8. Weiterführende Literaturauswahl; 9. Ozeanografen, die sich an Wikipedia nicht beteiligen.



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