Naturschutzbund Deutschland
Die Organisationsstruktur des NABU reicht in Deutschland über die Landesverbände bis in einzelne Gemeinden. Die Jugendorganisation des NABU, die Naturschutzjugend NAJU, arbeitet ebenfalls auf allen Ebenen des Bundes mit und zählt zu einer der mitgliederstärksten Kinder-und Jugendorganisationen in Deutschland. Eine jährliche Aktion der NAJU ist der "Erlebte Frühling".
Im NABU-Bundesverband arbeiten Arbeitsgemeinschaften an speziellen Themen. Beispielsweise die Bundesarbeitsgemeinschaft "Migration Unlimited" setzt sich für den Schutz ziehender Raubvögel an der Straße von Messina in Süditalien ein. Neben ihr gibt es noch zahlreiche andere Fach-Arbeitsgruppen.
Der NABU kürt regelmäßig den Vogel des Jahres.
| Inhaltsverzeichnis |
|
2 Geschichte 3 Weblinks 4 siehe auch |
Wirtschaftliche Lage
Im Jahr 2004 hatte der Verband 390.531 Mitglieder (10 % mehr als 2002). Die Beiträge, Spenden, Erbschaften, Zuschüsse und Bußgelder beliefen sich auf 16,9 Millionen Euro (6,8 % weniger als 2002) - die Gesamteinnahmen lagen bei 18 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei 53,9 % (2002: 47,8 %).
Geschichte
1899 gründete sich in Stuttgart der Bund für Vogelschutz um Lina Hähnle. In den Jahren 1938 bis 1945 war der Verein als "Reichsbund für Vogelschutz" gleichgeschaltet. Ab 1946 erfolgte unter der Präsidentschaft Hermann Hähnles der Wiederaufbau als BfV. 1965 wurde der BfV in "Deutscher Bund für Vogelschutz" (DBV) umbenannt und in Landesverbände untergliedert. Im Jahr 1990 fand dann der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden und die Umbenennung zu NABU statt.
Weblinks
siehe auch
- Nabû, mytholog.