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Mikroökonomie

Die Mikroökonomie (auch: Mikroökonomik), beschäftigt sich mit Studien des wirtschaftlichen Verhaltens einzelner Konsumenten (Haushaltstheorie), Unternehmen (Produktionstheorie), und der Problematik der Verteilung von knappen Gütern und Einkommen unter diesen. In der Mikroökonomie werden Individuen als Quelle der Arbeitskraftskraft und des Kapitals angesehen, und auch als Verbraucher der produzierten Güter, die diese mit dem Ziel der Nutzenmaximierung konsumieren. Die Betriebe setzen die Produktionsfaktoren Arbeit, Boden, Kapital, techn. Fortschritt mit dem Ziel der Gewinnmaximierung ein.

Inhaltsverzeichnis
1 Teilgebiete
2 Annahmen
3 Siehe auch
4 Literatur
5 Weblinks

Teilgebiete

Die Haushaltstheorie beschäftigt sich mit der Nachfrageseite auf dem Gütermarkt. Wichtiger Untersuchungsgegenstand ist hier der Nutzen, den ein Nachfrager durch den Warenkorb, die Menge aller Güter die er in einer bestimmten Periode kauft, hat. Dafür spielen Präferenzrelationen und Indifferenzkurven eine wichtige Rolle.

Dem gegenüber steht die Produktionstheorie, die sich mit der Angebotsseite des Gütermarktes beschäftigt. Ausgehend von einer gegebenen Produktionsfunktion, die das Verhältnis von Input- zu Outputfaktoren angibt, wird untersucht, welche Produktionsmengen mit welchen Inputfaktoren produziert werden sollen.

Schließlich untersucht die Preistheorie die Effekte, wenn Angebot und Nachfrage auf einem Gütermarkt aufeinander treffen.

Im weiteren Rahmen werden auch Entscheidungs- und Spieltheorie betrachtet.

Annahmen

In der Mikroökonomie werden meistens die Wirklichkeit abstrahierende Modelle benutzt, um die Fragestellungen beherrschbar zu machen. Dazu wird zum einen angenommen, dass alle Wirtschaftsakteure Nutzenmaximierung betreiben und rational handeln, also unter den zur Auswahl stehenden Handlungsalternativen immer die beste auswählen. Der so handelnde Ideal-Akteur wird auch Homo oeconomicus genannt. Daneben werden oft weitere Annahmen getroffen. Die Konvexitätsannahme beschreibt die Vorstellung über die Präferenzrelation eines Entscheiders, die Nichtsättigungsannahme beschreibt die Annahme, dass jede Einheit eines Gutes den Präferenzwert eines Güterbündels erhöht und mit der Teilbarkeitsannahme erleichtern sich die Mikroökonomen ihre Rechnungen, da sie damit nicht bedenken müssen, dass Güter nur in ganzzahligen Einheiten nachgefragt und produziert werden. Für die Betrachtung von Präferenzrelationen sind auch dieTransitivitätsannahme und die Vollständigkeitsannahme wichtig. Erstere sagt aus, dass es keine Widersprüche in den Präferenzen eines Wirtschaftsakteurs gibt und mit der zweiten Annahme wird gefordert, dass er auch für je zwei Güterbündel sagen kann, welches er vorzieht.

Siehe auch

Literatur

Weblinks



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Im Artikel erwähnte Literatur