Konrad Duden
Konrad Duden studierte Geschichte, Germanistik und klassische Philologie in Bonn. Dort trat er dem Wingolfsbund bei. Nach seiner Promotion über Sophokles trat er zunächst eine Hauslehrerstelle in Genua an. Ab 1859 arbeitete er als Lehrer und später als Prorektor in Soest am Archigymnasium. 1861 heiratete er Adeline Duden (geb. Jakob). 1869 wurde er nach Schleiz berufen. 1876 wurde er Direktor des Gymnasiums (Alte Klosterschule) in Hersfeld. 1905 trat er in den Ruhestand und nahm Wohnsitz in Sonnenberg. Er starb im Jahr 1911 und wurde auf eigenen Wunsch im Familiengrab in Bad Hersfeld beigesetzt.
Heute gibt es in Bad Hersfeld ein Konrad-Duden-Museum und das Gymnasiums, an dem er Direktor war, ist nach ihm benannt.
Er setzte sich sein Leben lang für die Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung ein. Im Jahre 1880 erschien sein Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache, das zur verbindlichen Grundlage der deutschen Orthographie wurde. 28.000 Stichwörter hatte die 1. Auflage des "Duden"; inzwischen beinhaltet der "Duden" in der 23. Auflage (2004) 125.000 Stichwörter.
Werke
- Anleitung zur Rechtschreibung, 18?? (2. Auflage 1878)
- Die deutsche Rechtschreibung. Abhandlung, Regeln und Wörterverzeichnis, Leipzig 1872 (sog. Schleizer Duden)
- Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 1880 (8. Auflage 1905)
- Etymologie der neuhochdeutschen Sprache, 1893
Weblinks
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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