Kongruenzabbildung
Formal können Kongruenzabbildungen definiert werden als Abbildungen der Zeichenebene oder des Raumes in sich, die sich durch Hintereinanderausführung (Verkettung, Komposition) von beliebig vielen Achsenspiegelungen zusammensetzen lassen. (Es kann gezeigt werden, dass dabei höchstens drei Achsenspiegelungen nötig sind.)
Kongruenzabbildungen sind geraden-, längen- und winkeltreu. Sie bilden also Geraden auf Geraden ab und lassen Streckenlängen und Winkelgrößen unverändert.
Beispiele für Kongruenzabbildungen sind:
Achsenspiegelung
Punktspiegelung
Drehung
(Parallel-)Verschiebung (Translation)
Kongruenzabbildungen sind spezielle Ähnlichkeitsabbildungen.
In der analytischen Geometrie werden Kongruenzabbildungen mit Hilfe orthogonaler Matrizen beschrieben.
Algebraisch gesehen, bilden die Kongruenzabbildungen der Zeichenebene beziehungsweise des Raumes eine Gruppe.