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Kognitionspsychologie

Die Kognitionspsychologie bzw. Kognitive Psychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie und beschäftigt sich mit Prozessen der Informationsverarbeitung, d. h. mit den Vorgängen der Wahrnehmung, des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und des Denkens.

Ende der 50er Jahre hat sich die Kognitive Psychologie als eine Teildisziplin der Allgemeinen Psychologie entwickelt. Sie wurde dabei wesentlich durch die Informationstheorie sowie kybernetische Modellvorstellungen Kybernetik beeinflusst.

Als Kognitive Psychologie bezeichnet man das Teilgebiet der Psychologie, das sich mit den Kognitionen sowie kognitiven Prozessen des Menschen befasst. Dabei beschäftigt sich die Kognitive Psychologie vor allem mit jenen Zuständen und Prozessen, die zwischen der Reizaufnahme und dem daraus resultierenden Verhalten liegen.

Die kognitive Psychologie geht davon aus, dass kognitive Prozesse (kognitive) Strukturen sind, die einen erheblichen Einfluss auf das Verhalten ausüben und festlegen, wie ein Individuum sich verhält. Menschen nehmen also Umweltereignisse wahr, verarbeiten diese gedanklich und bewerten sie. Der Mensch beurteilt die jeweilige Situation, er wägt ab, welches Verhalten er ergreifen will.

Die angesprochenen kognitiven Strukturen sind dem Menschen nicht angeboren, er erwirbt sie durch die Erfahrungen die er macht. Insbesondere durch die Erfahrung von angenehmen/unangenehmen Reizen bzw. angenehmen und unangenehmen Folgen eines Verhaltens erwirbt der Mensch z.B. eine Meinung von sich selbst.

Jeder Mensch hat eine ganz bestimmte, einmalige kognitive Struktur. Dies hat zur Folge, dass jeder Mensch eine Situation anders wahrnimmt und bewertet und auch jeder Mensch andere Gefühle in einer Situation hat. Will man eine Veränderung eines Menschen herbeiführen, so muss man also eine Veränderung in seinen Kognitionen bewirken.

Der Mensch kann sich nach Auffassung der kognitiven Psychologie auch selbst steuern, indem er sich Ziele setzt, Pläne macht etc. Man unterscheidet dabei zwischen der Selbstbeobachtung, der Selbstbewertung und der Selbstverstärkung. Dies sind drei Möglichkeiten sich selbst zu steuern.

Literatur

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