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Kochsalzersatzmittel

Kochsalzersatzmittel sind sogenannte "Diätsalze", bei denen Natrium durch Kalium, Calcium, Magnesium in Verbindung mit Adipin-, Wein-, Zitronen-, Glutaminsäure oder anderen Säuren ersetzt wurde.

Der typisch reine "Salzgeschmack" wird dabei nur annähernd erreicht. Kochsalzersatzmittel werden oft wegen eines bitteren, metallischen Bei- und Nachgeschmacks abgelehnt. Sie können im Rahmen einer kochsalzarmen (natriumarmen) Ernährung und bei der Herstellung natriumarmer und streng natriumarmer Lebensmittel eingesetzt werden.

Wenn Kochsalzersatzstoffe verarbeitet oder zugesetzt werden, besteht die Pflicht der Kennzeichnung. Das Lebensmittel muß dann die Aufschrift "mit Kochsalzersatz" tragen. Lebensmittel, denen jodierte Kochsalzersatzmittel zugesetzt wurden, sind mit dem Vermerk "mit jodiertem Kochsalzersatz" zu kennzeichnen.

Kochsalzersatzmittel werden vorwiegend in der natriumarmen Ernährung bei Bluthochdruck und Nierenerkrankungen eingesetzt. Liegt eine Störung im Kaliumhaushalt vor, dürfen kaliumhaltige "Diätsalze" nicht ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingesetzt werden.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist zu beachten, daß nicht alle "Diätsalze", die im Handel angeboten werden, auch völlig natriumfrei sind.



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