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Kościan

Kościan
Karte fehlt noch
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Landkreis: Kościański
Einwohner: 24.613 (30.09.2004)
Fläche: 8,8 km²
Höhe: 75-85 m ü. NN
Postleitzahl: 64-000 bis 64-009
Telefonvorwahl: (+48) 65
Geografische Lage: {}
KFZ-Kennzeichen: PKS
Wirtschaft & Verkehr
Zweige:
Verkehrsweg: Breslau - Posen
Nächster int. Flughafen: Flughafen Posen
Stadtverwaltung
Bürgermeister: Jerzy Bartkowiak (2005)
Adresse: ul. Kościuszki 22
64-000 Kościan
Homepage: www.koscian.pl
E-Mail: koscian@home.pl

Kościan [] (deutsch Kosten) ist eine Stadt in Polen in der Wojewodschaft Großpolen etwa 50 km südlich von Posen

Inhaltsverzeichnis
1 Geologie
2 Geschichte
3 Einwohnerentwicklung

Geologie

Während der Kreidezeit bedeckt ein Meer die Fläche des Ortes. Im Tertiär befanden sich viele Seen in der Gegend. Dadurch entstanden die heutigen Braunkohleflöze.

Geschichte

Die ersten Erwähnungen des Ortes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert war die Siedlung ein Marktflecken. Das Stadtrecht erhielt der Ort vermutlich in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts. Dies wurde 1400 von König Władysław II bestätigt. Während dieser Zeit war der Ort eine wichtige Stadt in Polen und nach Posen die zweite Stadt in Großpolen. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadt Sitz eines großen Landkreises, welcher 24 Städte u.a. Babimost, Wolsztyn und Książ enthielt, 574 Dörfer und 118 Pfarreien enthielt. Der Ort war ebenfall ein wichtiges Zentrum des Handwerks. Ein schwerer Schlag für die Entwicklung des Ortes war der Krieg Polens gegen die Schweden. In den Jahren 1655 bis 1656 wurde der Ort von den Schweden zerstört und niedergebrannt. Auch während nachfolgenden Kriegen wurde der Ort mehrfach zerstört. 1794 wurde der Ort Teil Preußens. 1807 wurde die Stadt Teil des neu gegründeten Großherzogtums Warschau, fiel 1815 aber wieder an Preußen zurück und wurde Sitz des Landkreises Kosten. 1856 erhielt der Ort Anschluß an das Eisenbahnnetz mit Verbinungen nach Breslau und Posen. Wirtschaftlich von Bedeutung waren für die Stadt in der Zeit die Tabak- und Zuckerrübenverarbeitung. 1920 wurde die Stadt Teil der „Zweiten Republik Polens“ (II Rzeczpospolita). In der Zeit zwischen den Weltkriegen erstarkte die Wirtschaft wieder, fand aber ihr jähes Ende mit dem Einzug von Truppen des Dritten Reiches . Während der Besetzung durch die Nationalsozialisten kam es in der Stadt zu Hinrichtungen, Vertreibungen und Deportationen in Konzentrationslager. Im Januar 1945 erreichte die Rote Armee die Stadt und vertrieb die Deutschen. 1975 verlor die Stadt ihren Sitz als Hauptstadt eines Powiat und wurde Teil der neu geschaffenen Wojewodschaft Leszczyńskie. Bei einer erneuten Verwaltungsreform 1999 wurde die Wojewodschaft aufgelöst und die Stadt wurde wieder Sitz des Powiat Kościański

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahl
1950 10.800
2000 24.425
2004 24.613



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