Kloster Limburg
Das Bauwerk wurde im 9. Jahrhundert von den salischen Herzögen aus Worms auf dem „Linthberg“ als Festung errichtet. 1024-1035 wurde die Festung zu einem Kloster mit Basilika umgebaut, der Name wurde beibehalten. 1035 wurde die Benediktinerabtei in Anwesenheit Kaiser Konrad II geweiht. 1034-1065 wurden die Reichsinsignien im Kloster Limburg aufbewahrt. 1038 wurde Kaiserin Gunhild von Dänemark, Gattin Kaisers Heinrich III im Kloster beerdigt. 1206 (oder 1237) wurden die Leiniger Grafen als Schutzvögte auf der Limburg eingesetzt. 1367 wurde das Kloster in der Fehde der Leininer mit den Fürstbistümern Worms, Mainz und Speyer stark beschädigt. 1449 erläßt der Abt des Kloster Limburg eine erste Marktordnung für Bad Dürkheim, wandelt den Markt in ein öffentliches Kirchweihfest um und gründet somit den Dürkheimer Wurstmarkt. 1470/71 eroberte Kurfürst Friedrich von der Pfalz Bad Dürkheim und die Limburg. 1504 brannte das Kloster im Bayrischen Erbfolgekrieg ab und wurde als Steinbruch benutzt. Ab 1925 sicherte die Stadt Bad Dürkheim die Ruine. Heute erinnert der Name einer überregional bekannten Winzergenossenschaft an das Kloster.
Von Juni bis Ende August findet auf der Klosterruine Limburg der Limburg Sommer, ein breit gefächertes Angebot an Freilichtveranstaltungen, statt.