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Klimazone

Die Erde wird anhand verschiedener Klimabedingungen aufgrund unterschiedlich intensiver Sonneneinstrahlung in unterschiedliche Zonen eingeteilt, die sich vom Nordpol zum Äquator abwechseln.

Inhaltsverzeichnis
1 Einteilung
2 Klimaklassifikationen - allgemeine Vorgehensweise
3 Weblinks

Einteilung

Es existieren zwei Arten von Einteilungen für die Klimazone, eine grobere, die die Klimazonen nach geografischen Kriterien aufteilt, und eine feinere, die die tatsächlichen Klimaverhältnisse (Temperatur, Niederschlagsmenge) berücksichtigt.

Einteilung nach geografischen Kriterien

Klimazone Breitengrade Nord/Süd(ca.) Durchschnittstemperatur (ca.)
Polarzone bis Nord-/Südpol -23°C
Subpolare Zone bis 60° -7°C
Gemäßigte Zone bis 40° 5°C
Subtropen bis 23,5° 22°C
Tropen bis Äquator 26°C

Einteilung nach klimatischen Kriterien

Geht man nur von den klimatischen Bedingungen aus, so bieten sich zur differenzierten Beschreibung lokaler Klimacharakteristika so genannte Klimadiagramme an.

Klimaklassifikationen - allgemeine Vorgehensweise

Alle Klimaklassifikationen versuchen die regional sehr unterschiedlichen Klimate der Erde zusammenfassen und generalisiert wiedergeben.

Die kleinsträumlichen Unterschiede müssen hierbei den großen Regelhaftigkeiten des Klimas weichen. Es werden ähnliche Klimate zu größeren Räumen aggregiert, die innerhalb von bestimmten Grenz-und Richtwerten der gleichen Klimaparameter (und damit ungefähr das gleiche Klima) aufweisen. Generell unterscheidet man genetische und effektive, zum Teil auch ökoklimatische, etc., Klimaklassikfikationen.

Genetische Klimaklassifikationen stellen den Ursprung des Klimas, also deren Genese, in den Mittelpunkt. Räume gleicher Klimate werden also zum Beispiel nach der Kontinentalität bzw. Maritimität eines Teilraumes bestimmt. Zentrale Grundlage der genetischen Klimaklassifikationen ist die globale Windzirkulation. Eine frühe genetische Klimaklassifikation legte zum Beispiel Carl Troll vor.

Effektive Klimaklassifikationen stellen Ausprägungen des Klimas in den Vordergrund. So werden beispielsweise alle Räume mit einer best. einem

Klimaklassifikation nach KÖPPEN und GEIGER

Diese offiziellen in der Klimageographie verwendeten Klimaklassifikationen wurden von Wladimir Peter Köppen in dieser Art Einteilung entwickelt.

[...]

Siehe dazu auch Klimatologie, Klassifikation

[...]

Die Zahlen geben die Reihenfolge in der Einordnung der Klassifizierung an.

1. Hauptgruppe

;A-Klimate : Tropische Regenklimate (kältester Monat > 18°C). ;B-Klimate : Trockenklimate, (a) Sommerregen, b) Regen ohne Periode, c) Winterregen,) mit hauptsächlicher Unterscheidung zwischen Bs = Steppenklimate und Bw = Wüstenklimate. ;C-Klimate : Warmgemäßigte Regenklimate (kältester Monat zwischen 18°C und -3°C, wärmster Monat > 10°C), mit ganzjährigen Niederschlägen, bzw. jahreszeitlich oder periodisch höher als in der B Trockenklimate. ;D-Klimate : Boreale Klimate, Schnee-Wald-Klimate, nur auf der Nordhalbkugel ausgebildet, mit Wintermitteltemperaturen < -3°C und Sommermitteltemperaturen > 10°C. ;E-Klimate : kalte Klimate jenseits der Baumgrenze (polare-, wie als auch Höhenbaumgrenze), mit häufig vorkommenden Tundrenartigen Dauerfrostböden, wärmster Monat < 10°C. ;F-Klimate : Schneeklimate, Klimate ewigen Frostes, Mitteltemperatur < 0°C, gelegentlich positive Temperaturen, selten Regenfälle, starke Eis und Firn Ausprägungen.

2. Unterteilung nach dem Mengenverhältnis der Niederschläge

Differenzierung der Sommerwärme und Winterkälte

Weblinks



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