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Klangholz (Musikinstrumentenbau)

Als Klangholz bezeichnet man insbesondere Holz, das langsam gewachsen ist und dadurch enge Jahresringe hat. Weiterhin muss es möglichst gerade gewachsen sein, wenig Äste haben und seine Schallgeschwindigkeit sollte möglichst hoch sein. Je nach Verwendungszweck werden verschiedene Holzarten bevorzugt. Klangholz wird viele Jahre lang luftgetrocknet um sicher zu gehen, dass möglichst alle Spannungen im Holz abgebaut worden sind.

Inhaltsverzeichnis
1 Geigenbau
2 Zupfinstrumentenbau
3 Holzblasinstrumentenbau
4 Klavierbau
5 weitere Klangholzarten
6 Ökologische Aspekte

Geigenbau

Bei Streichinstrumenten ist im Normalfall die Decke aus Fichte. Sie sollte eine hohe Elastizität und Schallgeschwindigkeit aufweisen. Boden und Hals sind aus geflammten Berg-Ahorn. Wegen der hohen Beanspruchung durch das Drücken der Saiten ist das Griffbrett aus Ebenholz.

Zupfinstrumentenbau

Bei akustischen Gitarren besteht die Decke zumeist aus Fichten- oder Zedernholz, wohingegen der Boden und die Zargen häufig aus Mahagonie gefertigt wird.

Holzblasinstrumentenbau

Holzblasinstrumente, wie Klarinetten und Oboen, werden häufig aus Grenadilholz hergestellt.

Klavierbau

weitere Klangholzarten

Ökologische Aspekte

Für viele Instrumente werden Regenwaldhölzer bzw. exotische Hölzer verwendet, die unter ökologisch höchst bedenklichen Bedingungen geschlagen werden. Für die meisten Regenwaldhölzer gibt es unbedenkliche Alternativen.



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