Johann Wilhelm Hittorf
Nach dem Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften an der Universität Bonn erwarb er 1846 den Doktortitel und wurde 1847 Professor. Von 1852 bis 1889 war er Professor an der Universität Münster, seit 1879 Direktor der Laboratorien.
In seinen frühen Forschungen beschäftigte er sich mit der Allotropie (= verschiedene Erscheinungsformen) der Elemente Phosphor und Selen. Zwischen 1853 und 1859 forschte er über die Beweglichkeit von Ionenen bei der Elektrolyse. Er stellte fest, dass sich die Ionen dabei unterschiedlich schnell bewegen. Durch Messungen ordnete er vielen Ionen sogenannte Transport-Faktoren zu - die heutigen 'Hittorfschen Überführungszahlen' .
Weiterhin beschäftigte er sich mit den elektrischen Phänomenen in Vakuum-Röhren. Er entdeckte neue Eigenschaften der Kathodenstrahlen, nämlich, dass sie sich geradlinig ausbreiten, wenn kein magnetisches Feld anwesend ist. Damit schuf er wichtige Grundlagen für die Entwicklung von Röntgenröhren und Kathodenstrahlröhren.
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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