Johann Michael Sailer
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2 Werke 3 Literatur |
Leben
Er trat 1770 zu Landsberg in den Jesuitenorden ein, wurde 1784 Professor der Theologie an der Universität Dillingen. Er wurde 1794 als angeblicher Illuminat seines Amtes enthoben, lebte eine Zeit lang beim Grafen zu Stolberg in Wernigerode, erhielt 1799 wieder eine Anstellung als Professor der Theologie in Ingolstadt, 1800 in Landshut. Er wurde 1821 in Regensburg erster Domkapitular, 1822 Generalvikar, 1825 Dompropst an der Kathedrale, endlich 1829 Bischof daselbst.Er war der Gründer und Hauptvertreter einer innerlichen und dabei duldsamen Richtung innerhalb seiner Kirche.
Werke
- Sämtliche Werke. 40 Bände. Hrsg. von J. Widmer, Sulzbach 1830-42
Literatur
- Hans Bungert (Hrsg.): Johann Michael Sailer. Theologe, Pädagoge u. Bischof zwischen Aufklärung u. Romantik. Universitäts-Verlag, Regensburg 1983, ISBN 3-921114-57-8
- Werner Chrobak u. a.: Johann Michael von Sailer. Pädagoge - Theologe - Bischof von Regensburg. Schnell und Steiner, Regensburg 2001, ISBN 3-7954-1447-4
- Gerhard Fischer: Johann Michael Sailer und Johann Heinrich Pestalozzi. Herder, Freiburg i. B. u. a. 1954
- Theoderich Kampmann: Ein exemplarischer Priester: Johann Michael Sailer. Schöningh, Paderborn 1984, ISBN 3-506-79260-4
- Gisbert Kranz: Johann Michael Sailer. Pustet, Regensburg 1982, ISBN 3-7917-0748-5
- Berthold Lang: Bischof Sailer und seine Zeitgenossen. Manz, München u. a. 1932
- Georg Schwaiger (Hrsg.): Johann Michael Sailer und seine Zeit. Verlag des Vereins für Regenburger Bistumsgeschichte, Regensburg 1982
- Georg Schwaiger: Johann Michael Sailer, der bayerische Kirchenvater. Schnell & Steiner, München 1982, ISBN 3-7954-0108-9
- Remigius Stölzle: Johann Michael Sailer. Seine Maßregelung an der Akademie zu Dillingen und seine Berufung nach Ingolstadt. Kösel, Kempten-München 1910
- Werner Vitzthum: Johann Michael Sailer 1751 - 1832. Von Aresing nach Regensburg. Gemeindeverwaltung, Aresing 1982
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