Jeff Bridges
Bereits mit vier Monaten hatte Bridges seinen ersten Auftritt vor einer Kamera. Als Kind war er einige Male gemeinsam mit seinem Bruder Beau an der Seite des bekannten Vaters Lloyd Bridges in Fernsehserien zu sehen.
Bevor er sich für die Schauspielerei entschied, versuchte sich Bridges eine Zeit lang bei der Küstenwache. Doch die Familienbande ließen ihn nicht los, und er begann eine Ausbildung in den Studios von Herbert Bergdorf und Uta Hagen in New York. Schon während dieser Zeit bekam er erste Engagements.
Sein Durchbruch kam bereits mit der ersten größeren Rolle, durch die er in die Riege besonders begehrter Jungschauspieler avancierte: In Die letzte Vorstellung (1971) spielte er unter der Regie von Peter Bogdanovich und wurde gleich als Bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert. Drei Jahre später gelang ihm dies erneut mit dem Streifen Den letzten beißen die Hunde (1974) von Regisseur Michael Cimino. Die erste Nominierung als Bester Schauspieler in einer Hauptrolle erhielt er für Starman (1984) von John Carpenter. Zuletzt wurde er 2001 für Rufmord - Jenseits der Moral für benannt.
Als Schauspieler sei er wählerisch, so Jeff Bridges. Er wolle sich nicht kategorisieren lassen, weshalb er es tunlichst vermeide, eine Rolle mehrfach zu spielen. So kann Bridges auf eine so große Figurenauswahl zurückblicken wie kaum ein anderer: vom Liebhaber über den Psychopaten bis hin zum treu sorgenden Familienvater oder den depressiven, von Selbstzweifeln geplagten Radiomann. Er selbst, der selten seine eigenen Filme ansieht, sieht in der Rolle des Dude in The Big Lebowski (1998) seine beste Arbeit.
Sein letzter Film in den deutschen Kinos, Seabiscuit (2003), erhielt sieben Oscar-Nominierungen. Bereits fertig gedreht ist die John Irving-Verfilmung The Door in the Floor.
Neben der Schauspielerei hat sich Bridges auch einen Namen als Maler und Fotograf gemacht, seine Werke werden immer wieder in renommierten Galerien ausgestellt. Auch musikalisch zeigt Jeff Bridges Talent, was er schon in Die fabelhaften Baker Boys von 1989 an der Seite seines Bruders Beau Bridges und einer überragend spielenden Michelle Pfeiffer überzeugend bewies. Er textet und komponiert Lieder und arbeitete u. a. mit Quincy Jones zusammen.
Jeff Bridges ist seit über 25 Jahren mit seiner Frau Susan zusammen. Sie haben drei Töchter und leben in Kalifornien.
Filmografie
- 1969 In einer Nacht wie dieser (1969, erste Filmrolle)
- 1970 Halls of Anger
- 1970 The Yin & Yang of Mr. Go
- 1971 In Search of America
- 1971 Die letzte Vorstellung
- 1972 Fat City
- 1972 In schlechter Gesellschaft
- 1973 Der letzte Held Amerikas
- 1973 The Iceman Cometh
- 1973 Lolly-Madonna XXX
- 1974 Die Letzten beißen die Hunde
- 1975 Rancho Deluxe
- 1975 Ins Herz des wilden Westens
- 1976 Mr. Universum
- 1976 King Kong
- 1978 Rendezvous mit einer Leiche
- 1979 Philadelphia Clan
- 1980 The American Success Company
- 1980 Heaven's Gate
- 1981 Cutter's Way
- 1982 Tron
- 1982 Liebesgrüße aus dem Jenseits
- 1984 Gegen jede Chance
- 1984 Starman
- 1985 Das Messer
- 1986 8 Millionen Wege zu sterben
- 1986 Der Morgen danach
- 1987 Nadine - Eine kugelsichere Liebe
- 1988 Tucker - Ein Mann und sein Traum
- 1989 Zweites Glück
- 1989 Die fabelhaften Baker Boys
- 1990 Texasville
- 1991 König der Fischer
- 1992 American Heart - Die zweite Chance
- 1993 Spurlos
- 1993 Fearless - Jenseits der Angst
- 1994 Explosiv - Blown Away
- 1995 Wild Bill
- 1996 White Squall - Reißende Strömung
- 1996 Liebe hat zwei Gesichter
- 1996 Zwischen den Welten
- 1998 The Big Lebowski
- 1999 Arlington Road
- 1999 The Muse
- 1999 Simpatico
- 2000 Rufmord - Jenseits der Moral
- 2001 Scenes of the Crime
- 2002 K-Pax
- 2003 Masked and Anonymous
- 2003 Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg
- 2004 The Door in the Floor
Weblinks
- {} in der Internet Movie Database
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
| Personendaten | |
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