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Jawor


| align="center" style="background:#e3e3e3;" colspan="2" style="border-bottom:3px solid gray;" | Jawor

 | align="center" | Wikipedia:Wappen
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 | Verwaltungsbezirk: 

 | Landkreis: 

 | Einwohner: 

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 | Höhe: 

 | Postleitzahl: 

 | Telefonvorwahl:
| (+48) 76

 | valign="top" | Geografische Lage:
| 51° 04' nördl. Breite
16° 12' östl. Länge
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Polen
Niederschlesien
Jaworski
25.600 (2001)
19,0 km²
? m ü. NN
59-400 bis 59-402
DJA
Stettin-Jakuszyce
Breslau-Olszyna
Flughafen Breslau
Artur Urbański (2004)
Rynek 1
59-400 Jawor
www.jawor.pl
um@jawor.pl

Jawor [Dieser Artikel enthält IPA-Lautschrift. Bei einigen Browsern muss für die fehlerfreie Darstellung eine entsprechende Unicode-Schriftart einmalig manuell eingestellt werden. Mehr dazu unter Wikipedia:Lautschrift.
] (deutsch Jauer) ist eine Kreisstadt in der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien an der Wütenden Neisse. (polnisch: Nysa Szalona). Sie gehört der Euroregion Neiße an.

Bis 1945 war Jauer Hauptstadt des gleichnamigen Landkreises im preußischen Regierungsbezirk Liegnitz der Provinz Niederschlesien und zählte 1939 13.847 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis
1 Stadtwappen
2 Geschichte
3 Sehenswürdigkeiten
4 Söhne und Töchter der Stadt
5 Siehe auch
6 Literatur

Stadtwappen

Schon 1300 begegnete man auf dem ältesten Siegel der Stadt der Darstellung der Legende vom Hl. Martin von Tours, Schutzpatron der Stadt, wie er seinen Mantel mit dem Bettler teilt. Seit der Mitte des 17.Jahrhunderts bis um 1945 bestand das Stadtwappen aus zwei gesonderten Schildern, auf dem rechten das rot-schwarze Schachbrett der Schweidnitzer Piasten, auf dem linken der Heilige Martin. Das heutige Wappen, um 1992 endgültig angenommen, zeigt den Hl.Martin in blauem Felde auf einem Schimmel, mit rotem Mantel, der dem auf dem Boden sitzenden halbnackten Bettler in Weiß seinen Mantel herabreicht.

Geschichte

Der Name der Stadt in der heutigen polnischen und gleichzeitig der alten deutschen Schreibweise erscheint in den Dokumenten bereits im 12. Jahrhundert (12. April 1177) und ist slawischen Ursprungs (polnisch jawor - Ahornbaum).

Das Gebiet war bereits vor dem Jahr 1000 bewohnt, welches durch die vielen Urnenfunde in der Stadt und im benachbarten Dorf Altjauer (Stary Jawor) bezeugt wird. Das genaue Datum für die Gründung Jawors nach dem Magdeburger Recht ist unbekannt, man weiß jedoch, dass Jauer in der Zeit der Mongoleninvasion einen eigenen Pfarrer besaß, denn Pfarrer Valentinus aus Jauer trat im Jahre 1242 als Zeuge einer Schenkungsurkunde für das Trebnitzerer Kloster auf.

Dieses alte Jawor war eine Stadt der Handwerker und Ackerbürger und Erholungsort für Kauf- und Fuhrleute, denn die Stadt lag neben wichtigen Handels- und Militärstraßen aus Breslau, Striegau, Goldberg (Złotoryja) und Löwenberg (Lwówek Śląski), die sich hier begegneten und vor allem an der wichtigen Handelsroute zwischen Polen, Schlesien und Sachsen.

Zum Range der Haupt- und Residenzstadt eines unabhängigen piastischen Herzogtums im Jahre 1278 erhöht, gewann Jauer größere Bedeutung, da es zum Sitz eines herzoglichen Vogts wurde, der im Schloss, genannt "hus", residierte. Der Rang einer Hauptstadt verhalf Jauer zu vielen neuen Privilegien, aber eine fürstliche Residenz ist Jauer trotz des Titels der Herzöge "Herr vom Jawor" nie gewesen. Am nächsten der Stadt verbunden war Heinrich I."der Jauersche" (1301-1346), der aber in Jauer nur selten verweilte, da er die Städte am Bober - Hirschberg, Bunzlau und Löwenberg - überaus liebte und von dort zahlreiche Reisen in die benachbarten Lausitzen unternahm. Er förderte aber seine Hauptstadt und brauchte außerdem immer Geld; um es zu bekommen, verlieh er der Stadt (gegen klingende Münze) viele Privilegien: so bekam Jauer 1326 das sog. Meilenrecht, welches unter anderem die Ausübung des Brothandwerks und das Bierbraumonopol innerhalb dieser Messeinheit (35 Dörfer in der Umgebung der Stadt) einschloss, und erwarb 1329 das Privileg des freien Salzhandels und eigene hohe und niedrige Gerichtsbarkeit.

1368 starb Bolko II, genannt der Kleine, letzter piastischer Herzog von Schweidnitz-Jauer und die beiden Fürstentümer gerieten als zweites (nach Breslau) schlesisches Gebiet und so genannte Erblande unter die Herrschaft der böhmischen Krone. Bolkos Witwe Agnes von Habsburg († 1392) erhielt jedoch lebenslanges Nutznießungsrecht auf die beiden Fürstentümer, die als Aussteuer der Prinzessin Anna von Jauer, Gemahlin des Kaisers Karl IV gedacht waren. König Wenzel IV, Karls und Annas Sohn, trat daher sein schlesisches Erbe erst nach Agnes' Tode an. Agnes liebte und förderte die Stadt sehr (1371 verlieh sie der Stadt das Recht, silberne Münze zu schlagen). Sie verweilte dort gerne und besaß in Jauer ein bis heute erhaltenes Haus. Sie schützte die Juden, deren Viertel schon im Jahre 1356 erwähnt wurde.

Jauer wurde nach ihrem Tode endlich zur "Residenz", denn der königliche Landeshauptmann des Herzogtums Schweidnitz-Jauer bezog das Schloss und residierte dort bis 1741.

Wichtige Jahreszahlen der späteren Geschichte der Stadt

Unter den böhmischen Königen

Unter den Habsburgern

Unter der preußischen Krone

Weimarer Republik und Drittes Reich

Nachkriegszeit

Sehenswürdigkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Friedenskirchen - Vertrag von Altranstädt

Literatur




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