Ingenieur
Bekannte ingenieurswissenschaftliche Fachrichtungen sind,
- Architektur,
- Bauingenieurwesen,
- Bergbau- und Metallurgiewesen,
- Chemieingenieurwesen,
- Elektrotechnik
- Forst- und Agraringenieurwesen,
- Informatik,
- Innenarchitektur,
- Landschaftsarchitektur,
- Maschinenbau
- Medizintechnik (biomedizinische Technik)
- Verfahrenstechnik.
Ingenieure sind in vielen Bereichen der Wirtschaft zu finden. Die Berufsmöglichkeiten reichen vom selbstständigen Ingenieurbüro, über die Anstellung bei Behörden sowie in Unternehmen, in den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Vertrieb, Konstruktion und im Management. Viele Ingenieure zeichnen sich durch praxisnahes Wissen sowie experimentelle und auf kurzfristige Umsetzung bedachte Vorgehensweise aus.
Einige Industriezweige basieren sehr stark auf der ingenieurmäßigen Umsetzung des technischen Wissens. (Telekommunikation, KFZ-Industrie, Computertechnik, Energieversorgung, usw.)
Ingenieure sind die Berufsgruppe mit der größten Beteiligung an Erfindungen.
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2 Trivia 3 Siehe auch 4 Weblinks |
Länderspezifische Informationen
Deutschland
Die Ausbildung zum Ingenieur ist landesrechtlich geregelt. Ingenieure werden akademisch an Hochschulen ausgebildet. An Hochschulabsolventen wird der akademische Grad Diplom-Ingenieur vergeben (Abk.: Dipl.-Ing. oder Dipl.-Ing. (FH)). Absolventen der Berufsakademien tragen die staatliche Bezeichnung Dipl.-Ing. (BA) und sind den Fachhochschul-Ingenieuren gleichgestellt.Absolventen der früheren Ingenieurschulen können die staatliche Bezeichnung Ing.(grad.) oder Dipl.-Ing., nach kultusministerieller Gleichwertigkeitsprüfung, führen.
Ingenieure können sich fachübergreifend im Verein Deutscher Ingenieure VDI oder anderen Fachorganisationen organisieren.
Österreich
In Österreich ist die Bezeichnung Ingenieur auch eine Standesbezeichnung, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit verliehen wird.Voraussetzung hierfür ist die Matura einer österreichischen Höheren Technischen Lehranstalt oder einer höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Schule, sowie eine dreijährige einschlägige fachliche Tätigkeit in dem Fachgebiet, wo die Matura abgelegt wurde. Wenn man keine Matura absolviert hat, aber trotzdem gleichwertige Kenntnisse nachweisen kann, so kann die Standesbezeichnung auch nach acht Jahren Praxis erworben werden.
Zusätzlich gibt es aber auch den Diplom-HTL-Ingenieur, der sechs Jahre Praxis, sowie eine Fachbereichsarbeit und eine Prüfung ablegen muss. Diese Bezeichnung wurde eingeführt, da der einfache Ingenieur nicht EU-weit anerkannt wird.
Daneben existiert ebenso in Österreich der Ingenieur mit Fachhochschul- oder Universitätsabschluss. Den Absolventen der technischen Studiengänge wird der akademische Grad Diplom-Ingenieur (Abk.: Dipl.-Ing. oder Dipl.-Ing. (FH)) auf Master-Niveau verliehen.
Trivia
Motto aller Ingenieure: "Dem Ingeniör ist nichts zu schwör" (Daniel Düsentrieb) "Der Ingenieur ist von Natur aus faul"
Motto aller Luft- und Raumfahrtingenieure: Die Farbe gibt dem Flugzeug die Stabilität!
Siehe auch
Bauingenieur, Chemieingenieur, Physikingenieur, Wirtschaftsingenieur, Liste bedeutender Ingenieure
Weblinks
- Ingenieurgesetz des Landes Rheinland-Pfalz (Beispiel)
- Ingenieurgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen Stand 1970, inzwischen mehrfach geändert.
- Berufsbildende Schulen Ingenieurgesetz in Österreich