Indogermanistik
Die indogermanische Sprachwissenschaft entstand Anfang des 19. Jahrhunderts nach Entdeckung der indoeuropäischen Sprachverwandtschaft durch den Engländer William Jones, den Deutschen Franz Bopp und den Dänen R. Rask.
Mitte des 19. Jahrhunderts unternahm der Deutsche August Schleicher den Versuch zur Rekonstruktion einer hypothetischen indogermanischen Ursprache und bildete einen der ersten Stammbäume zur Darstellung der angenommenen genetischen Verwandtschaft der Sprachen untereinander. Mithilfe der Wellentheorie versuchte der Sprachwissenschaftler Johannes Schmidt die Sprachausbreitung besser zu erklären.