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Hochschulpädagogik

Hochschulpädagogik, also die Lehre vom Lehren an Hochschulen, ist unter den Teildisziplinen der Pädagogik die am schwächsten etablierte: Denn es war lange Zeit und ist in Europa immer noch die Einstellung verbreitet, der Hochschullehrer brauche das Lehren nicht zu lernen; er werde quasi per Ernennung dazu befähigt; gute Fachdidaktik ergebe sich aus souveräner Beherrschung des Fachs (eine Verwechslung von notwendiger und hinreichender Bedingung), und andere Aspekte der Pädagogik spielten keine Rolle, da er es ja mit Erwachsenen zu tun habe.

Häufiger gebraucht ist der Begriff Hochschuldidaktik, der sich im engeren Sinne mit dem Lehren und Lernen in Hochschulen beschäftigt.

Neuere Reformansätze verankern zunehmend die hochschuldidaktische Ausbildung in den Qualifikationscurricula des Hochschulnachwuchses (z.B. bei Juniorprofessuren bzw. früher: Habilitationsordnungen). Formal muss die pädagogische Eignung in Berufungsverfahren zur Auswahl von Bewerber/innen auf Professuren berücksichtigt werden; faktisch gibt sie jedoch so gut wie nie den Ausschlag bei der Entscheidung für einen der Kandidat/innen.

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