Giorgio Vasari
Leben
Vasaris Familie kam aus der Tradition der Töpferkunst von Arezzo (ital vasaio – Töpfer). Nach einer Ausbildung durch Pollastra und den Glasmaler Guglielmo de Marcillat in Arezzo gelang es dem Vater, seinen Sohn Giorgio unter die Obhut der Medici zu stellen, wo er gemeinsam mit den Medici-Söhnen Ippolito und Alessandro ausgebildet wurde. Neben seinen literarischen Fähigkeiten erweiterte Vasari sein Wissen um die Malerei in den Werkstätten Andrea del Sartos und Baccio Bandinellis.
Mit dem republikanischen Umsturz von 1527 sah sich Vasari gezwungen, aus Florenz in seine Heimatstadt Arezzo zu fliehen, wo er erste Aufträge erhielt. Ab 1531 arbeitet Vasari wieder im Auftrag der Medici. Nach dem Mord an Alessandro de Medici 1537 wurde Vasari Maler des Ordens der Olivetaner. In dieser Funktion konnte Vasari auf seinen Reisen Informationen zu den Kunstwerken Italiens sammeln, die er später in seinem Buch Le Vite de' più eccellenti architetti, pittori et scultori italiani (erschienen 1550) verarbeitete. Dieses Werk, in dem hauptsächlich Künstler dargestellt werden, die im Auftrag der Medici gearbeitet hatten, gilt als die wichtigste Informationsquelle über die Künstler der italienischen Renaissance. Vasari freskierte 1546 einen Saal der Cancelleria in Rom mit Szenen aus dem Leben Papst Paul III. Es gilt als gesichert, dass Vasari in Rom Kontakt zu Michelangelo hatte.
1555 holte Cosimo I. de' Medici den Maler und Literaten an den florentinischen Hof zurück, wo ihm für den Rest seines Leben eine bedeutende Rolle im gesellschaftlichen und akademischen Leben zukam. Vasari verstarb 1574, als er noch mit Malarbeiten in der florentinischen Domkuppel beschäftigt war.
Werke
- Bücher (die deutsche Gesamtausgabe erscheint ab 2004 im Wagenbach-Verlag):
- Le Vite de' piú eccelenti architetti, pittori et scultori italiani, da Cimabue insino a' tempi nostri. Florenz, Torrentino, 1550 (überarbeitet 1568).
- Le Vite de' piú eccelenti architetti, pittori et scultori italiani, da Cimabue insino a' tempi nostri. Florenz, Torrentino, 1550 (überarbeitet 1568).
- Bauwerke:
- Ponte Vecchio in Florenz,
- Uffizien in Florenz
- Palazzo delle Logge in Arezzo.
- Malerei:
- Stattliche Fresken in der Casa di Giorgio Vasari in Arezzo,
- Entwürfe für das Studierzimmer des Großherzogs Francesco I. im Palazzo Vecchio in Florenz.
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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