Georgios Papadopoulos
Nachdem Anfang der 1960-er Jahre in Griechenland die innenpolitischen Spannungen angestiegen waren, konnte eine Gruppe konservativer Offiziere unter Georgios Papadopoulos am 21. April 1967 ein diktatorisches Regime mit Ausnahmezustand, Gleichschaltung der Presse, Massenverhaftungen und -deportationen sowie Konzentrationslagern auf den Inseln Jaros und Leros errichten. Nach einem gescheiterten Gegenputsch des Königs Konstantin II im Dezember 1967 musste dieser ins Exil gehen.
Am 1. Juni 1973 rief Papadopoulos die Republik aus und wurde selbst Staatspräsident. Nach einem unblutigen Putsch gegen ihn im November 1973 übernahm General Phaidon Dimitriou Gizikis die Präsidentschaft. Papadopoulos wurde verhaftet und später zu lebenslanger Haft verurteilt, wo er auch starb.
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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