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General Motors

General Motors (GM) ist ein weltweit operierender US-amerikanischer Automobilkonzern, dem weltweit mehrere Marken gehören. Auch Fahrzeugkomponenten und Finanzdienstleistungen werden von GM produziert und angeboten.

Inhaltsverzeichnis
1 Konzern
2 Geschichte
3 Siehe auch
4 Weblinks

Konzern

General Motors ist der größte Automobilhersteller der Welt und beschäftigt über 325.000 Angestellte. Im Jahr 2002 verkaufte GM 15 % aller Automobile und Lastwagen weltweit. Der Hauptsitz von General Motors liegt in Detroit, Michigan.

Der jetzige Geschäftsführer (seit 1. Mai 2003) und Vorstandsvorsitzender (seit 1. Juni 2000) ist Rick Wagoner Jr. Sein Vorgänger war John F. Smith Jr.

GM besitzt in allen Kernmärkten der Welt Marken und Werke und produziert lokal. Folgende PKW-Marken gehören zu GM:

Über finanzielle Beteiligung und technologische Kooperation arbeitet GM mit Fuji Heavy Industries Ltd (Inhaber der KFZ-Marke Subaru), Isuzu Motors Ltd und Suzuki Motor Corp zusammen. Mit Toyota und BMW wurden Entwicklungsabkommen beschlossen und ebenfalls mit Toyota, Suzuki, Shanghai Automotive Industry Corporation, AVTOVAZ und Renault gibt es Fertigungsjointventures in China und Russland.

Die Unternehmensbereiche Chevrolet und GMC produzieren außerdem noch Lastkraftwagen.

Am 14.Februar 2005 wurde die Zusammenarbeit mit Fiat eingestellt. Gegen Zahlung von 1,55 Milliarden Euro kaufte sich GM von der im Jahr 2000 eingegangenen Verpflichtung frei, Fiat vollständig zu übernehmen und veräußert seinen bestehenden Anteil von 10%. Auch weitere europäische Engagements stehen wegen ihrer mangelnden Rentabilität auf dem Prüfstand.

Opel und vor allem Saab haben in den letzten Jahren maßgeblich zum hohen Schuldenstand GMs beigetragen. Im Falle von Saab ist sogar der existenzielle Bestand der Marke in Frage gestellt.

GM Ersatzteile und Zubehör werden unter den Markennamen GM, GM Goodwrench and ACDelco. Motoren und Getriebe laufen unter der Marke GM Powertrain

Nicht direkt dem Autogeschäft zugeordnete Firmen sind:

Geschichte

General Motors wurde 1908 von William C. Durant gegründet und erwarb noch im selben Jahr die Firmen Buick und Oldsmobile.

Während der 1920er und 1930er übernahm General Motors die Firma Yellow Coach, half die Buslinien von Greyhound aufzubauen und ersetzte Nahverkehrszüge durch Bussese. GM gründete Tochterfirmen, um andere Firmen, die Straßenbahnen herstellten, aufzukaufen und die eingesetzten Bahnen durch Busse zu ersetzen. 1930 kaufte GM den Bahnmotorhersteller Winton Engine auf und stellte die Produktion von Elektro- auf Dieselmotoren um.

In der Öffentlichkeit ist der Glaube verbreitet, dass General Motors in den 1950ern wegen einer Verschwörung verurteilt wurde. Ziel der Verschwörung soll gewesen sein, das Netz der elektrischen Straßenbahnen aufzukaufen und zu zerstören, so dass der öffentliche Nahverkehr auf GMC-Busse angewiesen sei. Dies soll auch der Grund dafür sein, warum Straßenbahnen heute nur selten in den USA zu finden sind. Dieser Verschwörungstheorie widerspricht, dass General Motors lediglich für den ausgeübten Druck auf die übernommenen Busunternehmen verurteilt wurde, damit diese Busse von GM einsetzen sollten. Darüber hinaus erreichten die Fahrgastzahlen der Straßenbahnen bereits in den 1920ern ihren Höhepunkt, also noch vor der Einflussnahme von General Motors.

Während des Zweiten Weltkriegs unterstützte General Motors entgegengesetzte Seiten. Einem Bericht des amerikanischen Senats aus dem Jahre 1974 zufolge expandierte General Motors (sowie Ford und Chrysler) während der 1920er und 30er in viele europäische Länder, eingeschlossen Deutschland. Die Unternehmen versorgten sowohl das US-Militär als auch das deutsche Militär mit Lastkraftwagen. Der Bericht behauptet, dass General Motors und Tochterunternehmen von Ford nahezu 90 % der gepanzerten Opel Blitz 3-Tonnen-LKWs, sowie mehr als 70 % der mittleren und Schwerlast-LKWs des Dritten Reiches gebaut haben. Diese Fahrzeuge dienten, laut amerikanischen Nachrichtendiensten, als Rückgrat für das Transportsystem der deutschen Armee.

Der damalige Geschäftsführer von General Motors, Alfred P. Sloan, verteidigte angeblich die Unterstützung für die deutsche Armee mit der Begründung, dass das Geschäft von GM in Deutschland höchst profitabel sei.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beanspruchten General Motors und Ford Reparationszahlungen von der amerikanischen Regierung, da deren Fabriken in Deutschland durch Angriffe der Alliierten beschädigt worden waren.

Am 31. Dezember 1955 verkündete General Motors als erstes amerikanisches Unternehmen einen jährlichen Umsatz von über einer Milliarde US-Dollar.

Siehe auch

Robert A. Lutz, Chevrolet Corvette, Victor George Reuther

Weblinks



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