Color Graphics Adapter
| Inhaltsverzeichnis |
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2 Grafikmodi 3 Details 4 Weblinks |
Textmodi
Die CGA-Karte kennt zwei Textmodi:- 40 × 25 Zeichen,
- 80 × 25 Zeichen.
- Vorder- und Hintergrundfarbe sind aus einer Palette von 16 Farben frei wählbar,
- alle Farbcodes werden in Grautöne umgesetzt.
Grafikmodi
Die CGA-Karte besitzt drei Grafikmodi, von denen aber nur zwei echten Einsatz fanden:- 160 × 200 Punkte bei 16 Farben (Composite Mode, vom BIOS nicht unterstützt),
- 320 × 200 Punkte bei 4 Farben,
- 640 × 200 Punkte bei 2 Farben.
Details
Die CGA-Karte wurde von IBM alternativ zur MDA-Karte 1981 mit dem ersten Ur-PC angeboten. Sie war damals rund 1000 DM teuer, von ihrer Leistung her für einen Business-Computer aber unzureichend: Die 2-Farben-Auflösung wurde von den Konkurrenzgeräten locker überboten (Victor Sirius: 800 × 600 Pixel), der 320×200-Modus war mit 4 Farben für Spiele nicht gut geeignet, der 16-Farben-Modus konnte nur mit einem sog. Composite-Monitor angesteuert werden - das konnte allerdings auch ein ganz normaler Farbfernseher sein. Da außerdem aus Sicht der damaligen Computer-Puristen "Farbe" nichts mit Professionalität zu tun hatte, (es sei denn für exotische Anwendungen wie CAD), setzte sich die ein Jahr später angebotene monochrome Hercules-Karte HGC durch und die CGA-Karte spielte erstmal eine Nebenrolle.
Anders wurde das ab 1984, als IBM den PC AT und die EGA-Karte herausbrachte. Im gleichen Zug wurde die CGA-Karte sehr viel preiswerter und galt in den Jahren danach als Billiglösung. Für die in diesen Jahren aufkommenden Billig-PC, die sich viele als Heim-PC anschafften und auf denen auch gespielt werden sollte, war die CGA-Karte die einzige Alternative. Das ist der Grund, warum Mitte der Achtzigerjahre sehr viele PC-Spiele - ausschließlich oder optional - für den CGA-Modus erschienen.
Im 320×200-Modus besaß die Grafikkarte zwei feste Paletten aus jeweils vier Farben. Die erste Palette bestand aus den Farben Magenta, Türkis, Weiß und Schwarz, die zweite aus Gelb, Säuregrün, Blassrot und Schwarz. Die meisten Spiele nutzten die erste Palette, wodurch der typische Türkis-Magenta-Look der CGA-Spiele zustandekommt.
Der 160×200-Modus wurde vom PC-BIOS nicht unterstützt. Hier musste der Grafikprozessor der CGA-Karte, der Motorola 6845, direkt programmiert werden. Weiterhin unterstützten nur wenige Grafikkarten diesen Modus, u.a. die Original-Karte von IBM, die Karte für den IBMjr und die Grafikkarte des Tandy 1000, die aber ohnehin nicht dem CGA-Standard entsprach. Wenn man eine dieser Grafikkarten besaß und genug Muße hatte, seinen PC an seinen Fernseher anzuschließen, schwang sich die CGA-Karte zu beachtenswerten Leistungen auf:
160×100-Modus
Diesen Modus beherrscht der Motorola 6845 nicht "offiziell", sondern er konnte nur "ertrickst" werden. Diese Art von Tricks war typisch für die frühe Zeit der Spieleprogrammierung:- Man schaltete die CGA-Karte in den Textmodus
- Man programmierte die Videoregister so, dass die Zeilenzahl vervierfacht wurde.
- Man benutzte für die Textdarstellung das Zeichen "linker Balken" und "rechter Balken".
- Man schaltete den Blink-Modus ab, um 16 Farben, statt 8 nicht-blinkende und 8 blinkende Farben zu bekommen.
Weblinks
- http://www.freeoldies.com/ Download von alten PC-Spielen, u.a. auch Spiele für die CGA-Karte
- http://www.oldskool.org/shrines/lbd/ Life Before Demos
Computergrafikstandards: HGC, MDA, CGA, EGA, VGA, SVGA, XGA, SXGA, SXGA+, UXGA, SUXGA, QUXGA