Cloisonné
Die Cloisonné-Technik ist vor allem in der chinesischen Kunst vervollkommnet worden. Ursprünglich stammte sie aus dem Westen, doch belegen archäologische Bronzen in China die Idee einer farbigen Einlegearbeit in Metall schon für die Bronzezeit.
Die ältesten erhaltenen Stücke entstammen der Yuan-Dynastie (1261–1368), der bis heute gebräuchliche tiefblaue Guss entstand in der darauf folgenden Ming-Dynastie (1368–1644). Später nahmen Cloisonné-Künstler auch Anregungen aus der Porzellanherstellung auf und verbanden beide Werkstoffe. Diese Verbindung wurde vor allem in Japan zu Beginn der Meiji-Epoche (1868–1912) gepflegt. Die byzantinische Kunst nahm die Cloisonné-Technik ebenfalls auf.
siehe auch: Cloisonismus