Christoph Böhr
Nach seinem Abitur im Jahr 1972 studierte Böhr in Trier und Mainz Philosophie, Germanistik, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft. Nach seinem Staatsexamen 1980 in Germanistik und Politikwissenschaft wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Philosophie an der Universität Trier. 1984 legte er auch in diesem Fach sein Staatsexamen ab und promovierte im Jahr 2000 zum Thema „Popularität als Programm und Problem“.
Partei
Seit 1970 war Böhr Mitglied der Jungen Union. Er war ab 1979 für die Junge Union im Bundesvorstand aktiv. 1983 wurde er zum Bundesvorsitzenden gewählt - ein Amt, welches er sechs Jahre innehatte, bevor er 1989 von Hermann Gröhe abgelöst wurde. Bereits 1987 war er in den rheinland-pfälzischen Landtag gewählt worden und war dort als finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion tätig. Nachdem die CDU in Rheinland-Pfalz die Regierungsmacht 1991 verloren hatte, wurde Böhr Anfang 1994 neuer Landtagsfraktionsvorsitzender seiner Partei. Nach der erneuten Wahlniederlage der CDU 1996 wurde er vom damaligen CDU-Landesvorsitzenden Johannes Gerster abgelöst. Er blieb jedoch dessen Stellvertreter in der Fraktion. Nach dem Rückzug Gersters aus der aktiven Politik im Jahr 1997, wählte seine Partei Böhr sowohl zum Partei- als auch zum Fraktionsvorsitzenden der Landes-CDU. Nach der abermaligen Wahlniederlage der Union bei der Landtagswahl 2001 blieb Böhr in seinen Ämtern. Seit 2002 ist Christoph Böhr stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands. Er gehört zum Andenpakt, einer Gruppierung füherer Führungskräfte der Jungen Union innerhalb der CDU. In der ersten Mitgliederbefragung der Geschichte der rheinland-pfälzischen CDU setzte er sich deutlich gegen den Trierer Bezirksvorsitzenden Peter Rauen durch und wurde anschließend zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2006 gewählt.Weblink
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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