Christian Ude
Ude gehört der SPD an. Außerdem ist er Mitglied im Verwaltungsbeirat und Clubmitglied des Fußball-Zweitbundesligisten TSV 1860 München.
Nach einer Laufbahn als Journalist und Rechtsanwalt wurde Ude am 2. Mai 1990 zum Zweiten Bürgermeister Münchens gewählt. Seine Frau Edith von Welser-Ude hatte von 1978 bis 1990 dem Münchner Stadtrat angehört.
1988 erhielt er den Münchener Großstadtpreis für seinen Einsatz gegen Entmieter und Wohnungsspekulanten.
Am 12. September 1993 wurde er Oberbürgermeister und Nachfolger von Georg Kronawitter. Zweimal wurde er wieder gewählt, am 13. Juni 1999 mit 61,2 % aller Stimmen, am 3. März 2002 mit 64,5 %. Ude hat angekündigt, dass diese dritte Amtszeit bis 2008 seine letzte werden soll.
Ude ist ein vehementer Verfechter der kommunalen Selbständigkeit. Als stellvertretender Vizepräsident des Deutschen Städtetags setzte er sich insbesondere für eine gerechte Finanzverteilung zwischen Bund, Ländernn und Kommunen ein. Am 2. Juni 2005 wurde er in Berlin zum Nachfolger der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) zum neuen Präsidenten des Deutschen Städtetages gewählt.
Neben seiner Tätigkeit als Oberbürgermeister ist Ude zeitweise auch als Buchautor (z.B. 1993: Meine verfrühten Memoiren, ISBN 3492236464) und Kabarettist tätig.
Zitate
- München ist pleite!
Weblinks
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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