Chinesische Philosophie
| Inhaltsverzeichnis |
|
2 Wichtige Schulen 3 Literatur 4 Weblinks |
Geschichte
Die klassische chinesische Philosophie nahm in der Periode der Hundert Schulen vom 6. Jh. v. Chr. bis zum Beginn der Han-Dynastie 221 v. Chr. Gestalt an. Die wesentlichen Unterschiede zur Westlichen Philosophie der Griechen sind:
- ganzheitliche (holistische) Wahrnehmung statt analytische, d. h. auf Einzelteile orientierte Wahrnehmung
- zyklisches statt statisches, lineares Denken
- starke Fixierung auf das (meist sogar wörtliche) Wiederholen eines Meisters
- unterschiedliche Lehren werden als vereinbar angesehen, auch wenn sie aus westlicher Sicht nach der aristotelischen Logik widersprüchlich scheinen
Bis etwa zum 6. Jh. n. Chr. verbreitete sich die chinesische Philosophie zusammen mit der chinesischen Schrift (漢字 = Han-Schrift jap. Kanji, kor. Hanja) über ganz Ostasien und vermischte sich mit lokalen (Matriarchat, Shintō) und überregionalen (Buddhismus) Lehren.
Wichtige Schulen
Literatur
- Bauer, Wolfgang: Geschichte der chinesischen Philosophie, München 2001
- Granet, Marcel: Das chinesische Denken. 6. Aufl., Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000. ISBN 3-518-28119-4
- Schleichert, Hubert: Klassische chinesische Philosophie, Frankfurt a.M. 1990
- Forke, Alfred: Geschichte der alten chinesischen Philosophie, Hamburg 1927
- Unger, Ulrich: Grundbegriffe der altchinesischen Philosophie, Darmstadt 2000