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Chemnitz

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Wappen Karte

Leitspruch
Stadt mit Köpfchen
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Kreis: Stadtkreis
Fläche: 220,86 km²
Einwohner: 246.092 (30.04.2005)
Bevölkerungsdichte: 1.114 Einwohner je km²
Höhe: 296 m ü. NN
Geografische Lage:
Postleitzahlen: 09001-09131 (alt 90xx)
Vorwahl: 0371
Kfz-Kennzeichen: C
Gemeindeschlüssel: 14 0 61 000
Stadtgliederung: 39 Stadtteile und
8 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
09111 Chemnitz
Offizielle Website: www.chemnitz.de
E-Mail-Adresse: buergermeisteramt@stadt-chemnitz.de
Politik
Oberbürgermeister: Dr.-Ing. Peter Seifert (SPD)
Chemnitz [] ist eine Stadt im östlichen Deutschland, im Westen des Freistaates Sachsen. Mit knapp 250.000 Einwohnern ist sie nach Leipzig und Dresden sowie vor Zwickau die drittgrößte Stadt sowie eines der sechs Oberzentren Sachsens. Chemnitz hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirks.

Die Stadt bildet einen Kern der „Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau“ und ist Bestandteil der „Metropolregion Sachsendreieck“.

Der Name „Chemnitz“ leitet sich vom Fluss gleichen Namens her, der die Stadt durchfließt. Dessen Name wiederum geht auf die slawische Bezeichnung Kamjenica (= Steinbach in Sorbisch; kamjeń = Stein; vgl. Kamenz) zurück.

Vom 10. Mai 1953 bis zum 1. Juni 1990 hieß Chemnitz „Karl-Marx-Stadt“.

Die Einwohnerzahl der Stadt Chemnitz überschritt ca. 1883 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

__TOC__

Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
2 Geschichte
3 Politik
4 Wirtschaft und Infrastruktur
5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6 Persönlichkeiten
7 Literatur
8 Weblinks

Geografie

Chemnitz liegt im so genannten Erzgebirgischen Becken, in einer weiten Talmulde am Fluss Chemnitz, umrahmt von Ausläufern des Erzgebirges im Süden, von Höhen des Mittelsächsischen Berglandes im Norden und vom Beutenberg im Osten. Grundlage des Erzgebirgischen Beckens bildet eine Formation „Rotliegendes“, die sich seit dem Oberkarbon gebildet hat.

siehe dazu auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen

Nachbargemeinden

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Chemnitz. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Chemnitz ist in 39 Stadtteile eingeteilt. Die Stadtteile Einsiedel, Euba, Grüna, Klaffenbach, Kleinolbersdorf-Altenhain, Mittelbach, Röhrsdorf und Wittgensdorf sind zugleich Ortschaften im Sinne der §§ 65 bis 68 der Sächsischen Gemeindeordnung. Für diese Ortschaften gibt es jeweils einen Ortschaftsrat, der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 10 und 16 Mitglieder hat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden.

Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Eine endgültige Entscheidung obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Chemnitz.

Die Stadtteile mit ihren amtlichen Nummern:

Adelsberg (25) Harthau (45) Rabenstein (94)
Altchemnitz (41) Helbersdorf (61) Reichenbrand (86)
Altendorf (92) Hilbersdorf (15) Reichenhain (43)
Bernsdorf (42) Hutholz (64) Röhrsdorf ¹ (96)
Borna-Heinersdorf (13) Kapellenberg (81) Rottluff (93)
Ebersdorf (14) Kappel (82) Schlosschemnitz (02)
Einsiedel/Berbisdorf ¹ (46) Kaßberg (91) Schönau (83)
Erfenschlag (44) Klaffenbach ¹ (47) Siegmar (85)
Euba ¹ (16) Kleinolbersdorf-Altenhain ¹ (26) Sonnenberg (21)
Furth (11) Lutherviertel (22) Stelzendorf (84)
Gablenz (24) Markersdorf (62) Wittgensdorf ¹ (97)
Glösa-Draisdorf (12) Mittelbach ¹ (87) Yorckgebiet (23)
Grüna ¹ (95) Morgenleithe (63) Zentrum (01)

¹ zugleich Ortschaft

Geschichte

Übersicht über die Stadtgeschichte von Chemnitz:

Im Jahre 1136 wurde bei Chemnitz durch König Lothar III ein Benediktinerkloster gegründet, das 1143 das Marktrecht erhielt. In einiger Entfernung des Klosters wurde vermutlich nach 1170 durch den König in der Nähe einer Furt durch den Fluss Chemnitz eine stadtähnliche Siedlung gegründet, die schon bald darauf in die Aue verlegt wurde. Bis 1308 war Chemnitz freie Reichsstadt. Schon im Mittelalter war es ein Wirtschaftszentrum, insbesondere durch das im 14. Jahrhundert erhaltene Bleichprivileg.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde Chemnitz ein Standort der Industrie mit sehr hohem BSP, ab 1800 wurde die Spinnerei maschinell betrieben. Daraufhin wuchs es rasch an, man bezeichnete es als „Sächsisches Manchester“, „Ruß-Chamtz“ oder auch als „Rußnitz“.
Es war eine der bedeutendsten Industriestädte Deutschlands.

Chemnitz wurde schon früh Sitz eines Verwaltungsbezirks (Amtshauptmannschaft) innerhalb der Kreishauptmannschaft Zwickau des Staates Sachsen. Im Jahre 1874 schied die Stadt aus der Amtshauptmannschaft Chemnitz aus und wurde eine „exemte Stadt“, welche man später als kreisfreie Stadt bezeichnete. Sie blieb aber weiterhin Sitz der Amtshauptmannschaft, aus welcher später der Landkreis Chemnitz hervorging. 1900 wurde die Kreishauptmannschaft Chemnitz als Vorläufer des heutigen Regierungsbezirks Chemnitz gebildet. 1910 entstand die Amtshauptmannschaft Stollberg aus Teilen der Amtshauptmannschaft Chemnitz.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Chemnitz stark zerstört, vor allem bei den anglo-amerikanischen Bombardierungen am 5. März 1945. Nach Auflösung der Länder in der DDR im Jahre 1952 wurde Chemnitz Sitz eines Bezirks, der infolge der am 10. Mai 1953 auf Beschluss der DDR-Regierung erfolgten Umbenennung der Stadt Chemnitz in „Karl-Marx-Stadt“ (siehe Karl Marx) ebenfalls in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde. Im Vorfeld des Beitritts Sachsens zur BRD wurde am 23. April 1990 eine Volksabstimmung über den künftigen Namen der Stadt abgehalten. Dabei stimmten 76 % der Bürger für den alten Namen „Chemnitz“. Die offizielle Rückbenennung erfolgte am 1. Juni 1990, also noch vor dem formellen Beitritt der DDR zur BRD. Nach Wiedererrichtung des Landes Sachsen 1990 wurde auch der Bezirk Karl-Marx-Stadt aufgelöst.

Im Rahmen der Kreisreform in Sachsen 1994 wurde der Landkreis Chemnitz aufgelöst. Ein Teil wurde mit den Landkreisen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau zum neuen Landkreis Chemnitzer Land zusammen geschlossen. Der andere Teil ging im Landkreis Mittweida auf, einige Gemeinden kamen auch zum Mittleren Erzgebirgskreis. Chemnitz selbst blieb eine kreisfreie Stadt.

Mitte der 1990er-Jahre begann die Bebauung der innerstädtischen Bauflächen um das Rathaus zu einem neuem Stadtkern, welche nach rund 10 Jahren noch nicht abgeschlossen ist. Zu dieser Bildung einer neuen Mitte wurden vor allem Kaufhäuser und Einkaufszentren im Bereich des Marktes angesiedelt.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden in die Stadt Chemnitz eingegliedert:

Einwohnerentwicklung

Auch Chemnitz ist seit etwa 1989 von einem starken Bevölkerungsrückgang betroffen. So verlor die Stadt – gemessen am heutigen Gebietsstand – seit 1990 mehr als 20 % ihrer Einwohner. Trotz zahlreicher Eingemeindungen in den 1990er Jahren (s. o.) konnte der negative Bevölkerungstrend nur kurzzeitig gestoppt werden. Die Einwohnerzahl der Stadt fiel im Dezember 2003 (lt. Statistischem Landesamt des Freistaates Sachsen) unter die Grenze von 250.000. Schätzungen ergaben, dass sich die Einwohnerzahl bis zum Jahre 2020 wahrscheinlich zwischen 220.000 und 230.000 einpendeln wird.

Es folgt eine Übersicht mit den Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1860 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen statistischen Ämter bzw. um Angaben der Stadtverwaltung.

Jahr bzw. Datum Einwohnerzahl Datum Einwohnerzahl
1466 3.455 1. Dezember 1905 ¹ 244.927
1474 3.523 1. Dezember 1910 ¹ 287.807
1501 4.400 16. Juni 1925 ¹ 331.655
1530 4.318 16. Juni 1933 ¹ 350.734
1551 5.616 17. Mai 1939 ¹ 337.646
1586 5.476 29. Oktober 1946 ¹ 250.188
1610 5.500 31. August 1950 ¹ 293.373
1658 3.000 31. Dezember 1964 ¹ 293.133
1700 5.000 1. Januar 1971 ¹ 299.411
1790 9.162 31. Dezember 1981 ¹ 318.578
1801 10.835 31. Dezember 1989 301.918
1832 18.403 31. Dezember 1995 ² 266.737
3. Dezember 1861 ¹ 45.432 31. Dezember 1998 ² 268.266
1. Dezember 1871 ¹ 68.229 31. Dezember 1999 ² 263.222
1. Dezember 1875 ¹ 85.334 31. Dezember 2000 ² 259.246
1. Dezember 1880 ¹ 95.123 31. Dezember 2001 ² 255.798
1. Dezember 1885 ¹ 110.817 31. Dezember 2002 ² 252.618
1. Dezember 1890 ¹ 138.954 31. Dezember 2003 ² 249.922
1. Dezember 1900 ¹ 206.913 31. Dezember 2004 ² 248.365
¹ Volkszählungsergebnis

² Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen (Gebietsstand jeweils zum 1. Januar des Folgejahres)

Religionen

Die Bevölkerung der Stadt Chemnitz gehörte anfangs zum Bistum Meißen. Die Stadt war bereits ab 1254 Sitz eines Archidiakonats. Ab 1313 war der jeweilige Abt des Benediktinerklosters der Archidiakon. 1539 wurde die Reformation eingeführt und mit dem Pfarrer in St. Jacobi eine Superintendentur verbunden. 1540 wurden die noch bestehenden Klöster aufgehoben. Danach war Chemnitz über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch kamen im 16. Jahrhundert auch reformierte Bestrebungen auf, die sich jedoch nicht durchsetzen konnten. Chemnitz blieb innerhalb Sachsens stets Sitz einer Superintendentur. Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenbezirk. Die Kirchengemeinden der Stadt gehören alle zu diesem Kirchenbezirk innerhalb der Region Chemnitz der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Der Kirchenbezirk Chemnitz umfasst auch Gemeinden außerhalb der Stadt Chemnitz. Innerhalb der Evangelischen Landeskirche gibt es in Chemnitz auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Diese gründeten alsbald auch wieder eine eigene Pfarrgemeinde. Wie alle Katholiken im damaligen Königreich Sachsen gehörte auch die Gemeinde in Chemnitz zum Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden, das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge des in der Reformationszeit aufgelösten Bistums Meißen war. Aus diesem Verwaltungsbezirk entstand 1921 (wieder) das Bistum Meißen, seit 1980 Bistum Dresden-Meißen, das heute zur Kirchenprovinz Berlin (Erzbistum Berlin) gehört. Chemnitz wurde innerhalb des Bistums Meißen Sitz eines Dekanats, zu dem auch Pfarrgemeinden außerhalb von Chemnitz gehören.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es viele Gemeinden verschiedener Freikirchen, darunter eine Altlutherische Gemeinde, die Elim-Gemeinde (Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), eine Evangelisch-Freikirchliche Baptistengemeinde, eine Evangelisch-Freikirchliche Brüdergemeinde, zwei Evangelisch-methodistische Gemeinden (Methodisten) sowie ein in der Evangelisch-methodistischen Kirche beheimatetes Krankenhaus, eine Evangelisch-reformierte Gemeinde (diese gehört zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer) und eine Freie Evangelische Gemeinde.

Etwa 80 % der Bevölkerung gehören keiner Religion an.

Politik

Im Jahre 1298 ist für Chemnitz bereits ein Bürgermeister und ein Rat bezeugt, die beide an der Spitze der Stadtverwaltung standen.
Im 14. Jahrhundert hatte der Rat mit dem Bürgermeister insgesamt 12 Mitglieder. Ab 1415 gab es drei Räte, der „alte Rat“ (vom Vorjahr), der „neue Rat“ und der „ruhende Rat“, wobei der alte und neue Rat zusammen den „voll sitzenden Rat“ ergaben. Ihm stand der Bürgermeister vor. Nach dem Dreißigjährigen Krieg gab es nur noch ein Ratskollegium. 1831 wurde eine neue Städteordnung eingeführt. Danach wählten die Bürger ihre Vertretung, die ihrerseits den Bürgermeister und die besoldeten Stadträte wählte. Mit der Ausscheidung der Stadt Chemnitz aus der Amtshauptmannschaft 1874 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den „Rat der Stadt“ beziehungsweise die Stadtverordnetenversammlung, die ebenfalls vom Volk gewählt wurde.

Nach dem Beitritt der DDR zur BRD wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium, wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Vorsitzender (ab 1990 Reinhold Breede, CDU). Heute ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt von den Bürgern der Stadt gewählt.

Liste der Bürgermeister bzw. ab 1848 Oberbürgermeister von Chemnitz

Wappen

Das Wappen der Stadt Chemnitz zeigt in gespaltenem Schild vorn in Gold zwei blaue Pfähle, hinten in Gold einen schwarzen Löwen mit roter Zunge und Bewehrung.

Die Pfähle stehen für die Grafschaft Landsberg, der Löwe für die Grafschaft Meißen. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem
15. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Sie wurden auch von den Kurfürsten von Sachsen als Herrscher über die Stadt Chemnitz geführt. Seit dem 18. Jahrhundert werden beide Wappensymbole in gespaltenem Schild dargestellt.

Städtepartnerschaften

Chemnitz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Wirtschaft und Infrastruktur

Stadtentwicklung

Mit der Umbenennung in Karl-Marx-Stadt wurde für Chemnitz sehr ambitioniert versucht ein Stadtzentrum zu errichten, das die klassischen Auffassungen vom Städtebau einer sozialistischen Stadt symbolisieren sollte. Die Pläne wurden allerdings auf Grund von finanziellen Mängeln und einem Prioritätenwechsel zugunsten der Wohnraumschaffung nie komplett verwirklicht.

Bei Chemnitz handelt es sich um die einzige deutsche Großstadt, für die, ähnlich dem Wiederaufbau der direkten Nachkriegsjahre, erst seit 1990 ein Stadtzentrum geplant und realisiert wurde bzw. wird, welches sich den Grundsätzen der „Europäischen Stadt“ verpflichtet fühlt. In seinen Dimensionen ist das bis dahin im wesentlichen als Freifläche brachliegende Gelände, an der Stelle der ehemaligen Innenstadt, nur mit dem Bauvorhaben „Potsdamer Platz“ in Berlin vergleichbar.

Verkehr

Durch das nordwestliche Stadtgebiet von Chemnitz führt die A 4 Erfurt - Dresden, die hier die A 72 Hof - Chemnitz kreuzt. Die Weiterführung der A 72 nach Leipzig ist in Bau. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 95, B 107, B 169, B 173 und B 174.

Von Chemnitz führen Bahnlinien zu dem wichtigen Knoten Leipzig, nach Dresden und Zwickau auf der Sachsen-Franken-Magistrale und nach Riesa - Berlin sowie mehrere kleinere Strecken in das Chemnitzer Umland. Die Strecke nach Leipzig wird derzeit für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Alle vier Stunden fährt der InterCity nach Dresden bzw. nach Nürnberg, zweimal täglich ein InterRegio nach Berlin.

Gemessen an ihrer Größe ist Chemnitz sehr schlecht an nationale Bahnverbindungen angebunden. Seit Mitte der 1990er Jahre gibt es daher Diskussionen in der Stadt, welche die politisch Verantwortlichen auffordern, sich um eine Verbesserung der Anbindung zu bemühen.

Im Eisenbahngüterverkehr ist Chemnitz nach Stillegung des Rangierbahnhofes Chemnitz-Hilbersdorf kein Eisenbahnknoten mehr.

Die Stadt Chemnitz ist in den Verkehrsverbund Mittelsachsen eingebunden. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Stadt bedienen 5 Straßenbahnlinien und 32 Buslinien der Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft (CVAG).

Den Regionalverkehr betreiben:

Chemnitz ist deutschlandweit durch das „Chemnitzer Modell“ im öffentlichen Personennahverkehr bekannt geworden. Dabei handelt es sich um den Einsatz von Niederflur-Straßenbahnen, die Chemnitz mit dem Umland verbinden und dabei sowohl das Netz der CVAG als auch das Schienennetz der DB befahren. Die wohl bekannteste dieser Linien verbindet das Stadtzentrum von Chemnitz mit der Stadt Stollberg. Das Netz dieser Bahnen, die in einem eigenen Betrieb zusammengefasst sind, umfasst derzeit vier Linien; Erweiterungspläne liegen vor. Dafür ist ein Umbau des Hauptbahnhofs vorgesehen, der ein direktes Umsteigen vom Fernverkehr auf den Regionalverkehr ermöglichen soll.

Südlich von Chemnitz ist der Flugplatz Chemnitz-Jahnsdorf gelegen. Das Gebäude des ehemaligen Flughafens aus der Anfangszeit der Luftfahrt in Deutschland ist noch erhalten und liegt heute inmitten des Wohngebietes „Fritz Heckert“ in der Chemnitzer Südstadt.

Medien

Ansässige Unternehmen

Öffentliche Einrichtungen

In Chemnitz haben folgende Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:

Bildung und Forschung

Freizeit- und Sportanlagen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bühnen

Museen

Kinos

Bauwerke

Siehe auch: Sehenswürdigkeiten in Chemnitz.

Bild:Nischel_gross.jpg|Karl-Marx-Monument („Nischel“) Bild:Siegertsches_Haus_in_Chemnitz.jpg|Siegertsches Haus Bild:Kaufhaus_Schocken_in_Chemnitz.jpg|Kaufhaus Schocken Bild:Roter_Turm_in_Chemnitz.jpg|Roter Turm

Bild:Stadtbad_in_Chemnitz.jpg|Stadtbad Bild:Rathaeuser_in_Chemnitz.jpg|Altes und Neues Rathaus Bild:Kulturkaufhaus_in_Chemnitz.jpg|Kulturkaufhaus DAStietz Bild:Schlosskirche_in_Chemnitz.jpg|Schlosskirche

Kirchen

Villen

Das neue Chemnitz

Höchste Bauwerke

Siehe auch: Tabelle hoher Bauwerke.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Siehe: Liste der Ehrenbürger von Chemnitz

Söhne und Töchter der Stadt

Die nachfolgenden Persönlichkeiten sind in Chemnitz geboren (Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Chemnitz hatten oder nicht, ist dabei unerheblich.):

Nicht in Chemnitz geboren wurden die folgenden Personen, sie haben jedoch in Chemnitz gewirkt oder sind in der Gegend geboren:

Literatur

Weblinks



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