Chemische Industrie
Ein Produktionsbetrieb der chemischen Industrie hat im allgemeinen einen höheren Bedarf an Kapitalinvestitionen und einen geringeren Personalbedarf verglichen mit anderen Produktionsbetrieben mit vergleichbarem Umsatz.
Im weiteren zeichnet sich die chemische Industrie aus durch
- einen hohen Automationsgrad,
- eine hohe Wertsteigerung der verarbeiteten Rohstoffe,
- eine sehr teure Forschung,
- eine aufwändige Verfahrenstechnik sowie
- eine große Anzahl hergestellter Produkte.
Die chemische Industrie ist in der öffentlichen Wahrnehmung stark durch internationale Konzerne geprägt. Der überwiegende Teil der chemischen Industrie besteht jedoch aus mittelständischen Unternehmen.
Der weltweite Gesamtumsatz der chemischen Industrie betrug 2002 1'847 Milliarden Euro. In Deutschland 132,5 Milliarden, in den USA 489 Mrd., in Japan 204 Mrd und in der Schweiz 35,1 Milliarden. Beschäftigt wurden in Deutschland 462'000 Personen, in der Schweiz 64'000 Personen. Aus Deutschland wurden Waren im Wert von 80,2 Milliarden Euro exportiert und importiert wurden Waren für 57,9 Milliarden Euro. (Quelle der Zahlen: Verband der Chemischen Industrie e.V)
Konzerne
Die größten Chemiekonzerne der Welt 2002 (ca. Umsatz in Milliarden Euro)- BASF (D) 28
- Dow Chemical (USA) 27
- DuPont (USA) 24
- Bayer (D) 20
- Exxon Mobil Chemicals (USA) 20
- Atofina (F) 20
- BP Chemicals (GB) 13
- Mitsubishi Chemicals (J) 12
- Degussa (D) 11
- Shell Chemicals (NL/GB) 11
- INEOS (GB/B/D/USA)