Chemiekatastrophe
Zur Katastrophenabwehr verfügt nicht nur der Katastrophenschutz über entsprechendes Gerät, sondern auch der Feuerwehr und dem THW stehen durch den Gefahrstoffzug eine Menge Geräte zur Begegnung eines solchen Schadensfalles zur Verfügung. Für Katastrophen größeren Ausmaßes hat die Chemie-Industrie das TUIS-Projekt ins Leben gerufen.
Bekannte Chemiekatastrophen
- 1921: Explosion des Oppauer Stickstoffwerkes
- 1976: Sevesounglück
- 1984: Bhopalunglück
- 1986: Schweizerhalle (Sandoz)
- 2001: Explosion in Toulouse
- 2004: Zugkatastrophe von Ryongchon
Literaturhinweise
- Stefan Böschen: Katastrophe und institutionelle Lernfähigkeit. In: Clausen/Geenen/Macamo (Hg.): "Entsetzliche soziale Prozesse". Münster (LIT-Verlag) 2003, ISBN 382586832X
- Zweiter Gefahrenbericht der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern, Bonn (Bundesverwaltungsamt - Zentralstelle für Zivilschutz) 2001