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Chartisten

Die Chartisten waren eine politische Reformbewegung in Großbritannien am Anfang des 19. Jahrhunderts.

Sie vertraten vornehmlich die folgenden Forderungen:

  1. Zulassung von Gewerkschaften
  2. Arbeitszeitverkürzung (10-Stunden-Tag) und bessere Arbeitsbedingungen
  3. Erweiterung des Wahlrechts
  4. Aufhebung der Kornzölle

Die Ziele werden nur zum Teil erreicht, insbesondere nicht die Forderung nach allgemeinem Wahlrecht, die in der People's Charter formuliert war. Aber es wurden (zum Teil mit erheblicher Verzögerung) erreicht: 1842 und 1844 Arbeiterschutzgesetze, 1844 die Gründung der Bewegung der Konsumgenossenschaften, 1846 die Aufhebung der Kornzölle, 1847 der 10-Stundentag.

Anfänge

Die Entstehung ist vermutlich auf den Reform Act von 1832 zurückzuführen, der dem größten Teil der bürgerlichen Mittelklasse das Wahlrecht gab, aber nicht der Arbeiterschicht. Da sehr viele Organisationen den Chartisten zugerechnet werden, sprechen manche Forscher nicht von einer Bewegung, sondern von einer Zeit, wo an die Arbeiter an die Lösbarkeit ihrer Probleme durch politische Reformen glaubten. ("For a short period, thousands of working people considered that their problems could be solved by the political organization of the country." - Dorothy Thompson in "The Chartists").
1836 wurde die People's Charter formuliert. Sie enthielt folgende Ziele: 

Weblink

Links zu den wichtigen Aktionen und zu einem Personenverzeichnis der Cartisten (engl.)
 



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