Beschaffungslogistik
Ihre Aufgaben sind, die Produktion betriebsbereit zu halten und das Material verfügbar zu machen, d.h. sie hat die mengen-, termin- und qualitätsgerechte Materialversorgung zu garantieren.
Als Objekte der Beschaffungslogistik werden alle Güter betrachtet, die dem Unternehmen entsprechend seinem Bedarf zur Verfügung gestellt werden müssen.
Ziel: Mit Hilfe der Beschaffungslogistik soll die Kette zwischen der Übernahme der Materialien vom Hersteller und der Übergabe an den Kunden optimiert werden.
Der Beschaffungslogistik fällt eine besondere Rolle im Rahmen der optimalen Versorgung der Kunden zu. Die Beschaffung steht am Anfang der logistischen Kette und damit auch am Beginn der Steuerung der Materialflüsse. Mit Hilfe einer kostengünstigen Beschaffung wird die grundsätzliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Leistungsbereitstellung und die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht. Mittels einer zweckmäßigen Lagertechnik, einer Erhöhung des Lagerumschlags und der damit einhergehenden Senkung der Lagerbestände und der Kapitalbindung trägt die Lagerwirtschaft zur Verbesserung der Liquidität und zur Sicherung einer ausreichenden Rendite bei.
Berechnung und Formeln zur optimalen Bestellung
Seien- Q: Bestellmenge pro Bestellung
- Q°: Optimale Bestellmenge
- Q°: Optimale Bestellmenge
- x: Gesamtbedarf für die Rechnungsperiode (ein Jahr)
- B: fixe Bestellkosten, (Transportkosten), Kosten je Bestellung
- e: Einstandspreis, Einkaufspreis, Einkaufskosten
- i: Lagerkostenzinssatz
- e*i: Lagerkosten je Stück, Lagerkostensatz
- N: Anzahl der Bestellungen:
- N°: Optimale Bestellhäufigkeit:
- N°: Optimale Bestellhäufigkeit:
- Kges: Gesamtkosten
- KE: Einkaufskosten =
(Gesamtbedarf * Einstandspreis)
- KB: Bestellkosten = Bestellhäufigkeit * fixe Bestellkosten
(denn
)
- KL: Lagerhaltungskosten

- KE: Einkaufskosten =
sind die relevanten (beeinflussbaren) Kosten.Optimierung der Bestellmenge Q: Optimierungsbedingung:




Wichtig ist die Beachtung von Fehlmengen.