Aufbau
Von deutschen und österreichischen Emigranten im Jahre 1934 als Forum, kulturelle Plattform und Sprachrohr gegründet, war es während der Zeit des Nationalsozialismus das wichtigste Organ der geflüchteten Juden. Mitarbeiter im Herausgebergremium waren zeitweise Größen wie Albert Einstein, Thomas Mann und Stefan Zweig.
Zuletzt erschien die Zeitung zweimal im Monat mit einer Gesamtauflage von ca. 7 000 Exemplaren. Die Zahl der Abonnenten in den USA betrug nach starker Schrumpfung im Jahre 2004 noch etwa 1 000, etwa 6 000 Examplare gingen an Bibliotheken und institutionelle Abnehmer.
Nach 70 Jahren Tätigkeit wurde die Zeitung im Frühjahr 2004 eingestellt, alle Artikel zwischen 1934 und 1950 wurden in digitalisierter Form im Juni 2004 von der Deutschen Bibliothek online gestellt.
Seit Januar 2005 erscheit Aufbau in veränderter Konzeption als Monatsmagazin im Zürcher Verlag Jüdische Medien AG, welcher auch die jüdische Wochenzeitung Tachles herstellt. Die Neulancierung soll der seit 1989 veränderten Situation der jüdischen Gemeinde in Deutschland Rechnung tragen, an der auch die internationale deutschsprachige Leserschaft Interesse zeigt.
Siehe auch
- Tachles
- Jüdische Medien AG
Weblinks